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Leben - Klagenfurt
© Bettina Nikolic

Eine Studie zeigt:

,,COVID-19-Risiko bei Krebs­behandlungen im Krankenhaus nicht erhöht”

Klagenfurt/ Wien – Dies ergab eine Studie, in der die COVID-19-Infektionsraten von im Universitätsklinikum AKH Wien behandelten Krebspatienten analysiert wurden. Die Patienten wiesen aufgrund der strengen Sicherheitsmaßnahmen keine höheren Infektionsraten mit dem Coronavirus auf als die Gesamtbevölkerung. Krebsbehandlungen im Krankenhaus bergen also keine erhöhten Infektionsrisiken.

 2 Minuten Lesezeit (262 Wörter) | Änderung am 17.08.2020 - 21.38 Uhr

Margaretha Gansterer von der Universität Klagenfurt leitete bei der Studie die statistische Analyse. Daran waren auch Arne Bathke und Wolfgang Trutschnig von der Universität Salzburg beteiligt. Die Testergebnisse der Krebspatienten vom AKH wurden dabei mit den Daten der österreichweiten SARS-CoV-2-Prävalenzstudie des SORA-Instituts sowie mit den Daten einer Kontrollgruppe von Nicht-Krebspatienten statistisch verglichen. Das interuniversitäre Forschungsteam wurde von Matthias Preusser, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie von MedUni Wien und AKH Wien, geleitet.

,,Patienten können weiter behandelt werden”

Krebspatienten sind aufgrund ihres durch die Erkrankung geschwächten Immunsystems anfälliger für Infektionen. Andererseits würden sie durch Fernbleiben von Ambulanzen und Kliniken wichtige Behandlungen und Untersuchungen versäumen. Margaretha Gansterer ist deshalb überzeugt, dass die Studie von hoher Relevanz für die Entscheidungsträger ist: „Wir konnten zeigen, dass Krebspatienten durch strikte Sicherheitsvorkehrungen und Testungen ohne erhöhte Gefahr weiterbehandelt werden können. Dadurch müssen wichtige Behandlungen nicht entfallen“.

Sicherheitsmaßnahmen werden getroffen

Die wesentlichsten Sicherheitsmaßnahmen umfassen Hygienemaßnahmen, Schutzkleidung, Abstandsregeln und regelmäßige Testungen unabhängig von der Symptomatik, um rasch Betroffene identifizieren und isolieren zu können. Die Ergebnisse der Studie, die unter der Leitung der MedUni Wien durchgeführt wurde, wurden im Fachblatt „Journal of Clinical Oncology“ veröffentlicht.

Margaretha Gansterer, Institutsleiterin vom Institut für Produktions-, Energie- und Umweltmanagement, ist Mitglied im Future Operations Clearing Board. Das Future Operations Clearing Board ist eine Plattform von Wissenschaftler, die der Bundesregierung in der Krise ihre Expertise zur Verfügung stellen. Derzeit wird die Plattform gemeinsam von Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei geleitet.

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