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Leute - Villach
Ein 5-Minuten-Leser half in der vergangenen Nacht einem obdachlosen Mann in Villach.
Ein 5-Minuten-Leser half in der vergangenen Nacht einem obdachlosen Mann in Villach. © Montage Leser/Pixabay.com

5-Minuten-Leser schritt ein:

Jugendliche urinierten auf Obdachlosen: „Das hat kein Mensch verdient!“

Villach – Der 5-Minuten-Leser Raphael Treiber meldete sich heute mit einem Erlebnis bei uns, das zum Nachdenken und Kopfschütteln anregt. Er soll Jugendliche in der vergangenen Nacht dabei beobachtet haben, wie sie einem obdachlosen Mann in Villach anschütteten und ihm auf die Schuhe urinierten. Was der Villacher danach gemacht hat, ist wirklich bewundernswert.

 2 Minuten Lesezeit (308 Wörter) | Änderung am 18.08.2020 - 20.29 Uhr

In der Nacht auf den heutigen Dienstag, den 18. August, soll sich der Vorfall in der Nähe des Villacher Westbahnhofes ereignet haben. Der Villacher Raphael Treiber erklärt gegenüber 5-Minuten: „Ich war echt entsetzt!“ Doch was war genau passiert?

Angeschüttet und auf Schuhe uriniert

Drei Jugendliche, laut Treiber etwa im Alter von 16-18 Jahren, seien in der vergangenen Nacht zum Villacher Westbahnhof gekommen. Der 5-Minuten-Leser habe schon davor gesehen, dass in dem Bereich ein obdachloser Mann schlief. „Die Jugendlichen haben ihn dann mit Flaschen angeschüttet“, so Treiber. Doch damit nicht genug: Einer der Jugendlichen soll außerdem auf die Schuhe des Mannes, die neben ihm gelegen hatten, uriniert haben.

„Mensch ist Mensch, das haben die meisten vergessen“

Treiber und ein Bekannter von ihm seien daraufhin sofort zu dem Mann geeilt um die Jugendlichen zu vertreiben. „Ich und mein Kumpel waren komplett entsetzt“, so der Villacher. Nachdem die Jugendlichen vertrieben waren, wollte Treiber jedoch noch weiter helfen, denn „so etwas hat kein Mensch verdient!“ Er sei daraufhin sofort zu ihm nach Hause gefahren. Dort packten er und sein Freund Gewand wie etwa einen Pullover, eine Jacke und Schuhe ein und brachten sie dem obdachlosen Mann. Auch etwas zu essen und zu trinken gab es dazu. Für den 5-Minuten-Leser eine Selbstverständlichkeit, denn: „Mensch ist Mensch, das haben die meisten vergessen.“ Der Mann am Westbahnhof sei zuerst etwas verängstigt gewesen, zeigte sich aber bald sehr dankbar über die nette Geste. Die Übergabe der Gegenstände wurde von Treibers Freund gefilmt.

„Wir ziehen unseren Hut“

Wir von der 5-Minuten-Redaktion ziehen unseren symbolischen Hut vor dem Verhalten des 5-Minuten-Lesers. Es ist wirklich bewundernswert, den Mut aufzubringen, etwas gegen Ungerechtigkeiten zu unternehmen und die nette Geste danach zeugt von großem Respekt und Mitgefühl.

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