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Leute - Villach
Geschafft! Die Künstlerin hat ihr Street-Art-Projekt vollendet.
Geschafft! Die Künstlerin hat ihr Street-Art-Projekt vollendet. © Stadt Villach/Astrid Kompan

Weithin sichtbar:

Vollendet: Das Villacher Street-Art-Projekt ist fertig

Villach – Kunst hat in Villach viele Gesichter: Das ist seit dem heutigen 19. August 2020 weithin sichtbar auf dem Gasturm der Kläranlage in St. Agathen. Die Künstlerin Pia Dalitz hat dort das größte Street-Art-Projekt des Landes fertiggestellt.

 2 Minuten Lesezeit (307 Wörter)

Kunst hat in Villach einen ganz besonderen Stellenwert. Vor einigen Monaten haben Jugend- und Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser und Bürgermeister Günther Albel daher eine Offensive gestartet. „Vor allem, um diese Art der urbanen Kunstform bei uns vor den Vorhang zu holen“ sagen sie. Besonders gut sichtbar ist der Gasturm der Kläranlage in St. Agathen, der seit Wochen wohl als größte „Leinwand“ des Landes fungiert.

Gesichter stellen „die Diversität des Seins“ dar

Nun ist das Leuchtturmprojekt für Street-Art in Villach fertig. Die in Wien lebende Künstlerin Pia Dalitz hat die riesige Fläche mit ihren Gesichtern gestaltet. „Sie sind ineinander verschmolzen und schmiegen sich wie ein Band um den zylindrischen Gasturm. Sie sollen so die Diversität des Seins darstellen“, erklärt sie. Die wirkliche Persönlichkeit und der Charakter eines jeden Menschen sei ja oftmals „hinter vielen Gesichtern“ verborgen. „Wir alle sind doch facettenreich und vielseitig, sowohl positiv als auch negativ“, erläutert Dalitz.

Rund 600 Quadratmeter wurden bemalen

Wochenlang hat die Künstlerin an der 16 Meter hohen und gebogenen Fläche gearbeitet – für sie war eine Malerei in dieser Größe eine Premiere, für die Stadt ebenso. Insgesamt wurden rund 600 Quadratmeter gestaltet, ein Hebekran war dabei unerlässlich. Eine Herausforderung war auch die Witterung, die nicht allzu sonnig und auch nicht nass sein durfte.

Zwei weitere Wände werden gestaltet

Schon in den nächsten Wochen werden zwei weitere Wände in der Villacher Innenstadt mit bunten Motiven von Künstlerinnen und Künstlern gestaltet. „Bei der Kriegsbrücke können sich junge Nachwuchstalente auf den erweiterten legalen Flächen gerne ausprobieren. Und dann gibt es noch die bekannten Graffitiwände in der Scholzstraße und jetzt neu in der SEZ-Straßenunterführung, wo Street-Art stattfindet“, sagt Jugendreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

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