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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Fotolia/Kzenon

Bis dato in 42 Gemeinden:

WIFO-Studie: Kärnten geht mit regionalem Pflege­service voran

Kärnten – „Dass Kärnten im Pflegewesen als Modellregion vorangeht, beweist einmal mehr die vom WIFO präsentierte Pflegestudie", so Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Konkret gehe es um die Pflegenahversorgung, welche in Kärnten bis dato in 42 Gemeinden realisiert wurde.

 2 Minuten Lesezeit (247 Wörter)

„[In der WIFO-Studie] werden regionale Pflegeinformationsstellen für Beratung und Prävention vor Ort gefordert. Mit der Pflegenahversorgung hat Kärnten diese Servicestellen schon umgesetzt“, betont Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Konkret wurde die Pflegenahversorgung bis dato in 42 Gemeinden realisiert. „Und es werden laufend mehr“, freut sich Prettner.

„Kommt aktiv aufsuchend zum Menschen“

Die sogenannten Pflegekoordinatoren suchen in den Gemeinden ältere Bürger auf, beraten sie in sämtlichen Pflegefragen, koordinieren Hilfestellungen, unterstützen laufend und vermitteln Anforderungen an die GPS (Gesundheits- und Pflege-Service) der Bezirkshauptmannschaften und an das Land. „Mit der Pflegenahversorgung bieten wir in Kärnten das niederschwelligste Service, das überhaupt möglich ist: Es ist nicht nur vor Ort in der jeweiligen Gemeinde, sondern kommt aktiv aufsuchend zum Menschen“, erklärt Prettner. „Ein richtiges Pflegenetzwerk [wird] in den Gemeinden entstehen […]“, ist Prettner überzeugt.

2018 begonnen, die Maßnahmen umzusetzen

Laut WIFO-Studie werde in allen Bundesländern bis 2050 die Anzahl hochaltriger Personen um das Zweieinhalb- bis Dreifache steigen. Die Konsequenz: Die Nachfrage an Pflegedienstleistungen wird enorm zunehmen. „Kärnten hat schon im Jahr 2017 einen Bedarf- und Entwicklungsplan Pflege 2030 erstellen lassen. Darin wurde uns empfohlen, mit der Installierung einer Pflegenahversorgung das Pflegewesen zum einen auf präventive Beine zu stellen, zum anderen damit in die Gemeinden zu gehen. Denn je näher und je früher Pflege ansetzt, desto eher können teure Folgekosten reduziert werden“, sagt Prettner. Kärnten habe daher 2018 begonnen, die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen.

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LHStv.in Beate Prettner

LHStv.in Beate Prettner - © Büro Beate Prettner

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