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© pixabay

Ein Drohnenführerschein soll helfen:

Regeln fürs Drohnenfliegen sollen vereinfacht werden

Kärnten/ Österreich – Die Anschaffung und Steuerung einer Drohne soll in Zukunft leichter werden, da man keine Bewilligung, mehr, sondern einen deutlich günstigeren Drohnenführerschein dafür brauchen soll.

 2 Minuten Lesezeit (270 Wörter)

Wie der ORF berichtet, sollen mit Ende des Jahres, also genau mit 31. Dezember die Regeln für den Betrieb von unbemannten Drohnen vereinfacht werden. Man müsse über die Austro Control soetwas wie einen Führerschein für diese Drohnen machen, der dann aber in der ganzen Europäischen Union gelten soll. Der Luftraum solle so sicherer werden.

Nach einem bestandenen Multiple-Choice-Test geht es gleich los

Bisher würde es noch einige Tage dauern, bis eine Drohne in Betrieb genommen werden dürfe. Für die Zukunft sei geplant, dass man nach Bestehen eines Multiple-Choice-Tests, sofort den Luftraum erkunden dürfe. Bereits im zweiten Quartal dieses Jahres solle diese neue Prozedur starten. Es solle mehr Bewusstsein geschafft werden und das Betreiben einer Drohne solle kostengünstiger werden.

Bald wird es günstiger mit einer Drohne zu fliegen

Wie der ORF klarstellt, müsse man bis dato 300 Euro hinblättern, um eine Drohne bewilligen zu lassen. Der neue ,,Drohnenführerschein“ koste hingegen nur 28 Euro und habe dann fünf Jahre Gültigkeit. Alle Drohnen zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm würden unter diese Regelung fallen, während Spielzeugdrohnen ohne Kamera, die eine maximale Höhe von 30 Meter erreichen, davon ausgenommen sind.

1.300 Drohnen fliegen dieses Jahr bereits

Wer jetzt noch im Besitz einer Bewilligung sei, müsse den Führerschein erst machen, wenn diese abgelaufen sei. Auch in Zukunft müsse man Drohnen zwar registrieren und beschriften, jedoch sei dies bald nicht mehr mit zusätzlichen Kosten verbunden. Grund für diese Regelungen sei der, dass die Drohnen in immer mehr Bereichen angewendet werden. Allein dieses Jahr sollen bereits 1.300 Drohnen bewilligt worden sein.

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