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SYMBOLFOTO © Rotes Kreuz

Nach über 18 Stunden im Stau:

Nach 16 Stunden im Stau: Wütende Urlauber beschimpfen das Rote Kreuz

A11 Karawankenautobahn – Wie bereits berichtet, kam es heute Nacht zu einem Verkehrschaos vor dem Karawankentunnel. Das Rote Kreuz rief daraufhin Bezirksalarm aus. Wir haben mit der Bezirksstellenleiterin Christina Summerer gesprochen, die selbst vor Ort war. ,,Die Stimmung war angespannt und wir wurden teilweise auch beschimpft, aber man muss Ruhe bewahren und Verständnis zeigen'', resümiert sie über die heutige Nacht. 

 1 Minuten Lesezeit (215 Wörter) | Änderung am 23.08.2020 - 09.56 Uhr

Die Bezirksstellenleiterin war heute Nacht im Einsatz um die wartenden Urlauber zu umsorgen. ,,Wir haben Wasser und zuckerhaltige Getränke verteilt, da die Reserven der Urlauber nach mehreren Stunden erschöpft waren“, bestätigt sie gegenüber 5 Minuten. Der Bezirksalarm wurde ausgelöst, damit man mehr Personal an der Grenze zur Verfügung hatte.

,,Die Stimmung war sehr angespannt“

Die Stimmung soll laut Summerer sehr angespannt gewesen sein. ,,Die Leute haben uns natürlich ihr Leid geklagt. Manche haben uns erzählt, dass sie bereits seit über 16 Stunden im Stau stehen. Da muss man natürlich ihren Unmut verstehen“, meint die Bezirksstellenleiterin. ,,Die Leute waren sehr gereizt und ein paar haben uns auch beschimpft. In diesen Momenten muss man Ruhe bewahren und Verständnis zeigen“, so die Notfallsanitäterin, die bereits seit 30 Jahren in diesem Bereich tätig ist.

Ein Rettungsdienst für Notfälle war vor Ort

Auch ein Rettungsdienst war vor Ort um sich um mögliche Beschwerden zu kümmern. ,,Zwei Personen haben diesen Dienst in Anspruch genommen, weil sie sich nicht so gut fühlten. Es gab aber keine ersten Zwischenfälle“, berichtet Summerer. Unter den Reisenden habe sich eine schwangere Person befunden, die den Helfern ihr Leid geklagt habe, aber auch hier war kein Eingreifen der Sanitäter notwendig.

 

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