fbpx

Zum Thema:

28.09.2020 - 13:48„Vermutlich beim GTI-Treffen infiziert“: Weiterer Polizist positiv28.09.2020 - 12:46Sperrstunden-Kontrol­len: Am Wochen­ende hagelte es An­zeigen26.09.2020 - 17:47Neuer Coronafall an Klagenfurter Volksschule26.09.2020 - 11:47Nach monatelanger „Corona-Pause“: Drei neue Fälle im Bezirk Hermagor
Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © Adobe Stock

Gesundheitsreferentin Prettner:

„Testfreie“ Einreiseverordnung nicht abgestimmt

Kärnten – Als „unverständlich“ bezeichnet die Kärntner Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner die quasi „überfallsartig“ verabschiedete Verordnung, die eine Einreise-Sonderregelung für Pendler beinhaltet. „Diese wurde nicht mit den zuständigen Gesundheitsreferenten abgestimmt“, sagt Prettner. Demnach sollen nun neben regelmäßigen Berufspendlern auch 24-Stunden-Betreuungskräfte aus Risikogebieten wie Rumänien oder Kroatien ohne Tests nach Österreich einreisen dürfen.

 Weniger als 1 Minute Lesezeit (114 Wörter)

„Ich stehe dem sehr skeptisch gegenüber: Immerhin geht es hier um den Schutz der Corona-Hauptrisikogruppe, nämlich unserer älteren, pflegebedürftigen und damit immungeschwächten Menschen“, betont die Gesundheitsreferentin.

„Für mich steht der Schutz unserer pflegebedürftigen Menschen an erster Stelle.“

Sie erinnert daran, dass man erst vor wenigen Tagen mit dem Gesundheitsministerium übereingekommen sei, den 24-Stunden-BetreuerInnen die Testkosten zu erstatten. 60 Euro pro Person und Monat sollten für die Testungen refundiert werden. Dafür wurden von der WKÖ Kärnten spezielle Online-Formulare erstellt. Prettner kündigt an, diesen hochsensiblen Punkt am Montag im Koordinationsgremium mit Experten zu diskutieren. „Für mich steht der Schutz unserer pflegebedürftigen Menschen an erster Stelle.“

Schlagwörter:
Kommentare laden
ANZEIGE