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Wirtschaft - Kärnten
v.l.: CaRINDthia -Obmann-Stellvertreter Josef Köchl, LK-Präsident ÖR Johann Mößler, Stefan Lindner, Obmann der ZAR und CaRINDthia -Obmann Ing. Sebastian Auernig.
v.l.: CaRINDthia -Obmann-Stellvertreter Josef Köchl, LK-Präsident ÖR Johann Mößler, Stefan Lindner, Obmann der ZAR und CaRINDthia -Obmann Ing. Sebastian Auernig. © Rebernig, LK Kärnten

CaRINDthia:

Kärntner Rinderzucht­verbände nun unter einem Dach

Kärnten – Mit der Gründung der CaRINDthia fusionieren die Kärntner Rinderzuchtverbände und bündeln ihre Kräfte. Die Landwirtschaftskammer Kärnten bringt Rinderbesamung in die Kooperation ein.

 3 Minuten Lesezeit (373 Wörter)

Nach einem fünfjährigen Einigungsprozess unter Federführung der Landwirtschaftskammer Kärnten wird in der Kärntner Rinderzucht ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die Generalversammlungen der Zuchtverbände Kärntnerrind und Kärntner Holstein Verband haben am 22. August einstimmig einer Verschmelzung zugestimmt und werden in Zukunft ihre Tätigkeiten in der neu gegründeten CaRINDthia ZVB eGen bündeln.

Modernes Unternehmen in bäuerlicher Hand

Mit der Fusion entsteht ein modernes bäuerliches Dienstleistungsunternehmen, das als Genossenschaft auch weiterhin fest in bäuerlicher Hand bleibt. Die neue Organisation vereinigt die Zucht für 17 Rinderrassen in Kärnten mit insgesamt 27.550 Herdebuchkühen unter einem Dach und ist die erste Anlaufstelle in Zuchtfragen für rund 1.650 Zuchtbetriebe in Kärnten. Die Landwirtschaftskammer bringt die Rinderbesamung in die neu gegründete Zuchtorganisation ein und macht damit möglich, was auch in anderen Bundesländern bereits erfolgreich durchgeführt wurde – Rinderzucht und Rinderbesamung werden in einer Organisation zusammengefasst.

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17 Rinderrassen unter einem Dach. Am Foto Fleckvieh, Braunvieh und Holstein.

17 Rinderrassen unter einem Dach. Am Foto Fleckvieh, Braunvieh und Holstein. - © Rebernig, LK Kärnten

„Es kommt zusammen, was zusammengehört“

„Diese Einigung war mir ein großes Anliegen. Mit der Gründung der CaRINDthia kommt zusammen, was zusammengehört. Ich freue mich, dass wir dieses Jahrzehnteprojekt gemeinsam über die Ziellinie gebracht haben. Die Kärntner Rinderzucht ist nun für die Herausforderungen der Zukunft bestens aufgestellt!“, begrüßt Kammerpräsident ÖR Johann Mößler die Einigung.

Zur Stärkung des Sektors

Zum Obmann der CaRINDthia wurde Ing. Sebastian Auernig gewählt, der bisher die Geschicke des Zuchtverbandes Kärntnerrind geleitet hat. Für Auernig bedeutet die Fusion vor allem eine Stärkung des Sektors angesichts steigender Herausforderungen für die Rinderzucht: „Die neue Organisation soll für alle rinderhaltenden Betriebe eine moderne Servicestelle sein, die die Freude und den Stolz auf die einzelnen Rassen möglich macht, aber eine geschlossene Vertretung der Interessen sicherstellt.“

Als Obmann-Stellvertreter agiert Josef Köchl, der bislang dem Holstein-Zuchtverband als Obmann vorgestanden ist. Köchl betont, dass die Holstein-Mitgliedbetriebe in die Entwicklung der neuen Organisation eingebunden waren und den gemeinsamen Weg mittragen: „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Zuchtbetriebe. Mit der CaRINDthia entsteht eine neue Organisation, mit der wir einen noch besseren Service für unsere Betriebe erbringen wollen!“

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