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Heuer im Jänner:

Arriacher wird „Mr. Saurier“: Neue Art trägt seinen Namen

Weissensee/ Arriach – Er selbst bezeichnet sich selbst als  „Naturdenker“, der mit offenen Augen und unkonventionell seine Umwelt beobachtet. Gemeint ist der Arriacher Geologe Dr. Georg Kandutsch (50) und die Umwelt zu beobachten, hat ihm Ruhm und Reichtum gebracht.

 2 Minuten Lesezeit (293 Wörter)

Von Manfred Wrussnig. Er fand nicht nur den größten Goldschatz in den Alpen, sondern auch bis zu 100 Kilo schwere Kristalle und 50 (!) Stück Fossilien von Saurier die vor  300 Millionen Jahren im Gebiet des Weissensees im Urmeer, aber auch schon an Land lebten.

Saurier werden „Kandutsch“ heißen

Eine Art, die er heuer im Jänner fand, ist noch nicht bestimmt, diese könnte im Zukunft den Namen des Finders, also seinen Namen tragen. „Gestatten Saurier Kandutsch“, lacht der Geologe. Grund genug für Vera Russwurm, den vergoldeten Abenteurer in eine ihrer Sendungen Ende September als Gast einzuladen.

20 Kilogramm Freigold gefunden

Aber bevor er sich der Saurierforschung widmete, startete der Arriacher mit Freunden vor 15 Jahren eine Goldsuche. Zwischen 2008 und 2010 holte er mittels verschiedener Golddedektoren in den alten Goldbergwerken von Brusson im Aostatal in Südtirol in zweijähriger Suche über 20 kg Freigold heraus. Es war der größte Goldfund in den Alpen. „Die Fundstelle ist heute eine Touristenattraktion“, freut sich Kandutsch. Das Gold teilte er mit Freunden, einige Klumpen stellt er übrigens in seinem Museum am Hochtor (Gemeinde Heiligenblut) aus.

Auf Saurierjagd…

Ab 2015 ging er auf Saurierjagd. „Ja lacht nicht, in Österreich lebten Sauriere. Zwar keine großen, die kamen erst Millionenjahre später, aber doch bis zwei Meter lange“, erklärt Kandutsch. Sein Goldriecher führte ihn am Weissensee dann zur nächsten Sensation: Allein in den vergangenen drei Jahren stieß er auf über 50 vollständig erhaltene Saurier. „Diese sind zugleich die ersten, ältesten und schönsten Saurierfunde die je in Österreich getätigt wurden. Zurzeit werden zwei neue Landsaurierarten wissenschaftlich beschrieben. Damit beschäftigt sich die Universitäten Zürich und Udine. „Sie sollen den Namen des Finders – also mir erhalten“, freut sich Mister Saurier.

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