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War er Mitglied einer Terror-Vereinigung?

Fort­setzung: „Hisbollah“ Prozess um Libanesen

Klagenfurt – Einem libanesischen Staatsangehörigen und Asylant wird zur Last gelegt, in den Jahren 2006 bis 2009 im Libanon die Verbrechen der kriminellen Organisation, der terroristischen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung und der Ausbildung für terroristische Zwecke verübt zu haben. Der Prozessauftakt fand im Juni statt - heute wird fortgesetzt.

 1 Minuten Lesezeit (225 Wörter) | Änderung am 26.08.2020 - 08.26 Uhr

Gemäß der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Klagenfurt habe der Angeklagte als Mitglied der Hisbollah, welche von der Staatsanwaltschaft als Terrormiliz eingestuft wird, entsprechende einschlägige Einschulungen des Schießens, der Bedienung von schweren Waffen, des Stürmens von Häusern sowie der Rekrutierung von jungen Männern erhalten.

Wollte positiven Asyl-Bescheid

Im Juni bekannte sich der Mann nicht schuldig. Er hätte die Angaben zur Vereinigung nur gemacht, um eher Asyl zu bekommen. Immerhin wäre die Hisbollah in seiner Heimat beliebt, dass ihn diese Behauptungen später belasten könnte, darauf kam der Mann nicht. Im wird weiter vorgeworfen, dass er Ende des Jahres 2014 als Kommandant einer mit aus 60 Kämpfern bestehenden Einheit der Hisbollah an die Grenze nach Syrien geschickt wurde, um aktiv an Kampfhandlungen teilzunehmen.

Geld für Restaurant?

Darüber hinaus wird ihm zur Last gelegt, nach seiner Flucht in Klagenfurt insgesamt mehr als  14.000 zur weiteren Unterstützung der Hisbollah Miliz gesammelt zu haben. Er betonte bisher, dass das Geld für einen Gastronomiebetrieb wäre und er deswegen floh, weil er mit der Frau seines Bruders zwei Kinder zeugte. Da ihm dieser mit dem Tod drohte, flüchtete er. Nun hat das Landesgericht Klagenfurt über den Fall zu entscheiden: Es drohen bis zu zehn Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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