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Zwei Todesopfer:

Nach Horror-Crash: Baby (6 Monate) im LKH verstorben

Sachsenburg/ B 100 – Wie bereits berichtet, kam es am 24. August 2020 auf der Drautal-Bundesstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 50-jährige Spittalerin kam dabei ums Leben. Nun eine weitere traurige Nachricht: Auch das Baby, das schwer verletzt ins LKH gebracht wurde, verstarb heute, also zwei Tage später, im LKH Klagenfurt.

 2 Minuten Lesezeit (316 Wörter) | Änderung am 26.08.2020 - 10.31 Uhr

Am Montag, dem 24. August, kam es im Bereich Sachsenburg auf der Drautal Bundesstraße (B 100) zu einem Verkehrsunfall mit tragischen Folgen. Zwei Autos kollidierten auf der Fahrbahn frontal miteinander. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Bei dem Verkehrsunfall kam eine 50-Jährige aus Kleblach-Lind ums Leben. Das Baby, sechs Monate alt, wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Heute wurde bekannt, dass es die schweren Verletzungen nicht überlebt hat.

Unfallhergang

Ein 29-jähriger Mann aus Tirol fuhr mit seinem Auto auf der B 100 – Drautalstraße im Bereich der Gemeinde Sachsenburg in Fahrtrichtung Lienz. Im Pkw befanden sich ebenfalls seine 25-jährige Frau sowie deren sechs Monate alte Tochter. Zum selben Zeitpunkt kam ihnen eine 50-jährige Frau aus dem Bezirk Spittal an der Drau mit ihrem PKW entgegen. Aus bisher ungeklärter Ursache – ein Sekundenschlaf des Tirolers kann nicht ausgeschlossen werden – dürfte der 29-Jährige auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Die beiden Fahrzeuge kollidierten frontal.

50-Jährige verstarb am Unfallort

Das Auto der 50-Jährigen wurde über die ostseitige Straßenböschung geschleudert und kam dort zum Stillstand. Der Pkw des Tirolers kam auf der Richtungsfahrbahn Lienz zum Stehen. Durch die Wucht des Anpralls wurden sowohl die 50-Jährige als auch der 29-Jährige in ihren PKWs eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus den Fahrzeugwracks geschnitten werden. Die 50-Jährige erlag unmittelbar nach dem Unfall, noch an Ort und Stelle, ihren schweren Verletzungen.

Tochter nun auch verstorben

Der Tiroler wurde vom Notarzthubschrauber „Christophorus 7“ mit Verletzungen unbestimmten Grades in das UKH Klagenfurt geflogen. Ein Alkotest verlief negativ. Seine Gattin wurde von der Rettung mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Die sechs Monate alte Tochter wurde mit schwersten Verletzungen vom Rettungshubschrauber RK 1 in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Dort kämpfte man vergebens um das Leben des kleinen Mädchens. Heute ist das erst sechs Monate alte Baby verstorben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.

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