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Mega-Stau am Karawanken: Formulare werden vernichtet

A11 – Anstrengende 15 Stunden lang, standen viele Menschen im Mega-Stau, weil Einreisende beim Karawankentunnel Formulare ausfüllen mussten. Wie der Kurier gerade berichtet, braucht diese Formulare fast niemand. Der Großteil landet im Reißwolf, nur ein kleinerer Teil wird verschickt.

 1 Minuten Lesezeit (144 Wörter) | Änderung am 26.08.2020 - 13.18 Uhr

Das Chaos war ummenschlich: Zeitungen berichteten von Kindern, die bei Hitze stundenlang in Autos ausharren mussten, Frauen die ihre Notdurft vor anderen verrichteten, zu wenig Wasser, Menschen, die auf der Straße schliefen und aggressive Autofahrer die auf das helfende Rote Kreuz los gingen. Schuld war am Mega-Stau danach jedoch niemand. Bund und Land gaben sich gegenseitig die Schuld an der Misere. 

Alles umsonst?

Der Kurier fragte nach, was nun mit den Zetteln passiert, die die Bezirkshauptmannschaft Villach Land an der Grenze einsammelte. Man mag es kaum glauben, aber ein Teil davon landet im Reißwolf. Bezirkshauptmann Bernd Riepan erklärt gegenüber dem Kurier, dass die Anordnung des Ministeriums lautet, dass die Zettel einige Tage aufbewahrt und dann vernichtet werden sollen. Nur die Formulare von Österreichern, die nun in Heimquarantäne, sind wurden verwendet und an die zuständigen Bezirkshauptmannschaften verschickt.

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