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© BFKDO Völkermarkt

144 Einsatzkräfte waren vor Ort

Umweltschaden: 65 Liter Hydrauliköl flossen in die Gurk

Völkermarkt – Gestern Nachmittag ereignete sich ein Unfall mit einem Schiff. Erst nachdem man das Schiff aus dem Wasser gezogen hatte, bemerkte man, dass es ausgelaufen war. Bis dahin waren schon ca. 65 Liter Öl in die Gurk geflossen.

 2 Minuten Lesezeit (300 Wörter) | Änderung am 27.08.2020 - 08.41 Uhr

Am 26. August 2020 gegen 16.15 Uhr, führte ein 56-jähriger Mann aus Wolfsberg als Kapitän mit der mit ca. 120 m³ Schotter beladenen Motorklappschute der Verbund Hydro Power GmbH, auf dem Gurkfluss, ca. bei Fluss km 0,8 ein Wendemanöver durch. Dabei stieß er mit dem Heck des Schiffes gegen ein unbekanntes Hindernis im Flussbett, wodurch das Schiff manövrierunfähig wurde. Um ein Abtreiben des Schiffes in der Strömung zu verhindern, warf er den Anker, wodurch er das Schiff zum Stillstand bringen konnte.

Erst an Land bemerkte man den Schaden

In weiterer Folge wurde das ankernde Schiff mit einem baugleichen Schiff vertäut und in den Verbund-Hafen Dullach II geschleppt. Dort wurde es aufgebockt und an Land geslipped. Erst bei der Besichtigung an Land wurde festgestellt, dass der Schottel Antrieb, (Schiffsschraube inkl. Aufhängung) bei der Kollision abgerissen worden ist. Dadurch ist das gesamte Hydrauliköl (ca. 65 Liter), Typ Alpha 150 in den Gurkfluss und in weiterer Folge in die Drau gelangt.

Das Öl wurde abgesaugt

Das ausgetretene Getriebeöl, trieb ausgehend vom Unfallort, auf eine Länge von ca. 10,1km bis zur Völkermarkter Flutbrücke, wo es durch eine von der Feuerwehr errichtete Öl Sperre aufgefangen werden konnte. Der anwesende Landeschemiker Hermann Michael ordnete für den Abend keine weiteren Maßnahmen an. Das Absaugen des Öles mittels Skimmer wird erst am folgenden Tag nach einem Erkundungsflug bei Tageslicht erfolgen.

144 Mann im Einsatz

Im Einsatz standen die FF Tainach, St. Margarethen o. T., Völkermarkt, Peratschitzen, Kühnsdorf, Edling und Lavamünd mit insgesamt sechs Booten, 22 FZ und 144 Mann. Die Öl-Sperre hat eine Gesamtlänge von ca. 750 Meter und erstreckt sich über die gesamte Breite der Drau im Bereich Flutbrücke. Zur Sicherung des Schiffsverkehrs bei Nacht wurde von der FF eine Beleuchtung angebracht.

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