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© Franz Wurmitzer

Wie cool:

Wusstest du, dass es am Dobratsch Alpen­skorpione gibt?

Dobratsch – Der Kärntner Franz Wurmitzer hat diesem Sommer diese Aufnahmen eines Alpenskorpions geschossen. ,, In Kärnten findet man ihn auf der Südseite des Dobratschs (Federraun-Schütt-Bad Bleiberg-Gailtal)'', erklärt der Hobbyfotograf. Er geht gezielt auf die Suche nach den Tieren, da sie einem nicht einfach so über den Weg laufen. 

 1 Minuten Lesezeit (234 Wörter) | Änderung am 27.08.2020 - 09.05 Uhr

,,Die Fotos sind im Juni und Juli in der Nähe von der Gladiolenwiese entstanden (Oberschütt). Ich gehe gezielt auf die Suche. Ein Laie wird ihn selten zu Gesicht bekommen da er einem nicht einfach so über dem Weg läuft“, erklärt Wurmitzer. Der Alpenskorpion (Euscorpius germanus) gilt in Österreich als stark gefährdet. In Kärnten soll man ihn auf der Südseite des Dobratschs (Federraun-Schütt-Bad Bleiberg-Gailtal) finden.

Die Weibchen tragen den Nachwuchs auf ihrem Rücken

Der ca. 3 cm große Skorpion liebt es feucht und warm. Er ist häufig unter Totholz zu finden. ,,Auf meiner Fototour, die meistens so ca. vier Stunden dauert finde ich immer an die 15-20 Stück. Das Highlight ist jedes Mal Weibchen zu finden die noch ihre Jungen am Rücken tragen“, erklärt der 47-jährige Hobbyfotograf der eigentlich als Gärtner arbeitet.

,,Wie der Stich einer Biene“

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Der Hobbyfotograf hat generell gerne Tiere vor der Linse. - © Franz Wurmitzer

Die Jungtiere bleiben ca. 10 Tage am Rücken und Häuten sich dort bevor sie das Muttertier verlassen. ,,Ein Stich vom Alpenskorpion ist mit dem einer Biene vergleichbar. Viele Kärntner wissen nicht einmal das es einen heimischen Skorpion gibt. Alle verbinden das Wort „Skorpion“ mit Wüste und heiß“, meint Wurmitzer, der generell gerne Insekten und anderes Kleingetier fotografiert.

 

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