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© LPD Kärnten/Wajand

Für ihr soziales Engagement

Verdiente Ehrung für Jugend­herbergs-Pionierin Helene Bauer

Klagenfurt – Sie gilt als „Grande Dame“ des Kärntner Jugend-Herbergsverbands: Seit 70 Jahren ist Helene „Heli“ Bauer Mitglied und ehrenamtliche Funktionärin des Österreichischen Jugendherbergswesen. Heute wurde ihr das Ehrenzeichen des Landes verliehen.

 1 Minuten Lesezeit (238 Wörter)

Noch heute ungebrochen ist ihr soziales Engagement für die Jugendwohlfahrt und ihre Unterstützung für Kärntner Familien. Die Grundwerte der Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität standen und stehen dabei immer im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Von 1946 bis 1976 war Bauer als Sekretärin der Landesgruppe Kärnten des Österreichischen Jugendherbergsverbandes tätig und verfügt nicht zuletzt deswegen über einen reichen Erfahrungsschatz in Bezug auf die österreichische Jugendherbergsgeschichte.

Wohlverdiente Ehrung

Für ihre zahlreichen Verdienste erhielt Heli Bauer gestern, Mittwoch, das Ehrenzeichen des Landes aus den Händen von Landeshauptmann Peter Kaiser. Der Landeshauptmann würdigte Bauer im Rahmen einer Vorstandssitzung des ÖJHV Kärnten als unverzichtbare Person für den Verband. „Ohne dich würde es den Jugendherbergsverband in Kärnten in dieser Form nicht geben. Dein Lebenslauf ist beeindruckend, daher ist es für mich heute eine große Ehre, dir diese Auszeichnung auf Beschluss der Kärntner Landesregierung verleihen zu können“, so Kaiser. Das Jugendherbergswesen zeichne sich seit jeher durch das gemeinschaftliche Miteinander aus. „Das Gemeinsame als Idee zu leben, dem haben sich über 4.000 Häuser weltweit verschrieben und genau das macht die Jugendherbergsbewegung auch so einzigartig“, erklärte der Landeshauptmann.

Perfekter Zeitpunkt

Die Ehrung fand auf den Tag genau 111 Jahre nach der Geburtsstunde der Jugendherberge statt: Am 26. August 1909 hatte der deutsche Pädagoge Richard Schirrmann in einer Unwetter-Nacht die Idee, „gastliche Jugendherbergen zur Einkehr für die wanderfrohe Jugend“ zu errichten

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