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Politik - Österreich
Kurz betont, dass die Coronakrise kürzer wird, als viele Experten zu Beginn der Pandemie vorhergesagt haben.
SYMBOLFOTO Kurz betont, dass die Coronakrise kürzer wird, als viele Experten zu Beginn der Pandemie vorhergesagt haben. © 5Min

Coronakrise kürzer als erwartet:

Kurz: „Der nächste Sommer kann wieder normal werden“

Österreich & Kärnten – Im Rahmen einer Pressekonferenz gab Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag, dem 28. August 2020, eine Erklärung zur aktuellen Covid-19 Lage in Österreich sowie einen Ausblick auf den Herbst.

 3 Minuten Lesezeit (384 Wörter) | Änderung am 28.08.2020 - 11.12 Uhr

Am Freitag, dem 28. August 2020, um 10.30 Uhr, informierte Bundeskanzler Sebastian Kurz über die aktuelle Covid-19 Lage in Österreich. Des Weiteren gab er einen Ausblick auf den Herbst.

Kurz: „Es gibt Licht am Ende des Tunnels“

Kurz betont, dass die Coronakrise kürzer wird, als viele Experten zu Beginn der Pandemie vorhergesagt haben. „Der nächste Sommer kann schon wieder ein Normaler werden.“ Laufende Forschung, Behandlungsmethoden und Impfstoffe sowie schnellere Testmethoden sollen das ermöglichen. Auch betont der Bundeskanzler, dass keine Impfpflicht eingeführt werden wird. „Ein Impfstoff wird die Pandemie allerdings massiv beschränken und dazu führen, dass wir wieder zur Normalität zurückkehren können.“

Außerdem erklärt der Bundeskanzler im Rahmen der Pressekonferenz, dass das Virus mutiert: „Die Wissenschaft versucht derzeit zu bestätigen, ob das Virus dadurch ansteckender aber milder wird.“ Aber auch wenn diese Fragen noch nicht restlos geklärt sind, stellt Kurz eines klar: „Wir wissen mehr über das Virus, als zu Beginn der Pandemie.“

Im Herbst ist Nachschärfen der Maßnahmen möglich

Kurz: „In den nächsten Monaten steht uns noch einmal eine herausfordernde Zeit bevor“. Viele Aktivitäten verlagern sich wieder nach drinnen. Hinzu kommt die alljährliche Grippewelle. „Dadurch kann sich die Situation zuspitzen“, so der Bundeskanzler. Die Corona-Lage wird aus diesem Grund stetig evaluiert und über weitere Maßnahmen entschieden. „Eine steigende Anzahl von Neuinfizierten führt gezwungenermaßen zu einem Nachschärfen der Maßnahmen“, erläutert Kurz. Diese werden bei sinkenden Zahlen aber wieder gelockert. Großes Ziel ist es einen zweiten Lockdown zu verhindern.  Sollte es im Herbst notwendig werden, wird es die Möglichkeit eines 3-wöchigen Urlaubs für Eltern geben, um eine Kinderbetreuung zu ermöglichen.

Wirtschaft bricht um 7 Prozent ein

Auch erklärt der Bundeskanzler, dass die Wirtschaft aufgrund der Coronakrise in diesem Jahr um rund 7 Prozent einbrechen wird. „Aber nächstes Jahr kehrt das Wachstum unserer Wirtschaft zurück“, so Kurz. Ziel ist es, die Coronakrise bestmöglich zu managen und den Wirtschaftsstandort zu stärken. „Die Herausforderungen sind noch nicht vorbei, der Herbst wird eine schwierige Zeit für uns alle werden“, weiß Kurz, „aber wir können zuversichtlich sein. Die Krise hat uns zurückgeworfen, aber sie wird uns nicht aufhalten.“

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Bundeskanzler Sebastian Kurz

Bundeskanzler Sebastian Kurz - © feel image - Fotografie

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