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Käufer verständigte die Polizei:

Küchenrolle statt Cannabis: Ver­meintlicher Drogen­deal eskalierte

Klagenfurt – Am Sonntag eskalierte ein vermeintlicher Drogendeal in Klagenfurt: Als der 19-jährige Käufer bemerkte, dass er nur Küchenrolle erstanden hatte, stellte er den 20-jährigen Verkäufer zur Rede. Dieser zeigte ihm eine Faustfeuerwaffe und drohte ihm indirekt damit. 

 1 Minuten Lesezeit (144 Wörter)

Ein 19-jähriger Klagenfurter wurden am Sonntag, dem 30. August 2020, um 14 Uhr, im Zuge eines Suchtgiftkaufes in Klagenfurt von einem 20-jährigen Klagenfurter betrogen. Dieser verkaufte ihm drei Päckchen mit vermeintlichem Cannabiskraut. In den Päckchen befand sich aber tatsächlich Küchenrolle.

Betrüger bedrohte den Käufer

Als der 19-Jährige den Betrug bemerkte, sprach er den Verkäufer darauf an. Dieser zeigte ihm eine Faustfeuerwaffe und drohte ihm indirekt damit. Der 19-jährige Käufer entfernte sich rasch vom Tatort und verständigte die Polizei.

Beamte stellten Schreckschusspistole und Cannabis sicher

Die einschreitenden Beamten konnten den Tatverdächtigen in einer Wohnung in Klagenfurt stellen. Dabei stellten sie eine Schreckschusspistole samt Magazin und Munition, geringe Mengen an Cannabiskraut und Suchtgiftutensilien sicher. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt erfolgt nach Abschluss der Erhebungen die Anzeige auf freiem Fuß.

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