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Aktuell - Kärnten
Unmengen an Steinen und Holz wurden bei den gestrigen Unwettern von den Regenmassen mitgerissen.
Unmengen an Steinen und Holz wurden bei den gestrigen Unwettern von den Regenmassen mitgerissen. © Hueter/KK

"Enorme Schäden":

Am Tag nach den Unwettern: „Das kann man sich gar nicht vorstellen!“

Berg im Drautal – Gestern kam es in vielen Teilen Kärntens zu teils heftigen Unwettern. Auch die Gemeinde Berg im Drautal war betroffen. Der ehemalige Bürgermeister und ÖVP-Landtagsabgeordnete Ferdinand Hueter erklärt im Gespräch mit 5-Minuten: "Wir sind wirklich nur knapp an einer großen Katastrophe vorbeigerauscht."

 1 Minuten Lesezeit (178 Wörter)

Die durch die gestrigen Unwetter entstandenen Schäden in der Gemeinde Berg im Drautal seien, laut Hueter, enorm. Gerade durch das verbreitete Kalkgestein in der Region sei viel „Geschiebe“ (Steine und Holz) von den Wassermassen mitgerissen worden. „Es ist wirklich unglaublich, was alles angeschwemmt wurde. Das muss man gesehen haben, um es sich vorstellen zu können“, so Hueter. Er hielt die Situation auf Bildern fest. Sogar auf einer ebenen Fläche hinter seinem Haus sei das Wasser „zentimeterhoch gestanden“, beschreibt der ÖVP-Landtagsabgeordnete und erklärt weiter: „Da bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun.“

Hueter: „Es ist ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist!“

Die Aufräumarbeiten in der Gemeinde Berg würden, laut Hueter, auf Hochtouren laufen. Was mit den vielen angeschwemmten Ästen und Steinen passiert, sei aktuell noch unklar. Der ehemalige Bürgermeister hofft darauf, dass die Kärntner Landesregierung besonders betroffene Gebiete eventuell mit Hilfspaketen unterstütze. Laut ihm sei es „ein Wunder, dass bei den gestrigen Regenmengen nicht mehr passiert ist.“

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