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Aktuell - Kärnten
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Neue "Corona-Spielregeln"

Covid-19: Nicht mehr als 25 Gäste bei privaten Feiern

Kärnten – Vor wenigen Minuten stellte die Bundesregierung neue Corona-Maßnahmen für den Herbst vor. So wird der Bevölkerung unter anderem empfohlen, wieder vermehrt die Maske zu tragen. Auch bei privaten Feiern, sollen zukünftig weniger Gäste anwesend sein.

 2 Minuten Lesezeit (307 Wörter) | Änderung am 02.09.2020 - 14.48 Uhr

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Innenminister Karl Nehammer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober präsentierten heute Mittag neue Corona-Maßnahmen. Von Dienstag auf Mittwoch meldete das Innenministerium 327 positive Coronafälle. Für den Herbst gab die Regierung nun Empfehlungen für die Bevölkerung ab.

Empfehlungen der Regierungen

  • Abstand einhalten und Hygienemaßnahmen sind weiterhin entscheidend. Auf Begrüßungsrituale soll verzichtet werden.
  • Wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, sollen wieder vermehrt Masken getragen werden. (Indoor,  bei größeren Menschenansammlungen)
  • Bei Privatveranstaltungen (Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern) sollen maximal 25 Personen anwesend sein. Auch hier soll der Abstand eingehalten werden.

Insgesamt sei Österreich gut durch den Sommer gekommen. „Der Tourismus hat gut und vorallem sicher funktioniert. Es gab wenige Urlaubs-Cluster, bei denen schnell reagiert wurde“, so Bundeskanzler Kurz. Besonders zu Schulbeginn im Herbst wird erneut mit erhöhten Infektionszahlen gerechnet. Deshalb der Appell der Regierung, die Maßnahmen weiterhin einzuhalten. Die Corona-Ampel soll am Freitag „in Betrieb genommen“ werden. Die Menschen sollen durch die Ampel einen Überblick über die regionalen Situationen in ganz Österreich bekommen.

Menschenansammlungen meiden

Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober sollten besonders im Herbst und Winter sie Empfehlungen in folgenden Bereichen umgesetzt werden: Bei großen Menschenansammlungen, in Bereichen, wo viel Menschen sich in geschlossen Räumen befinden sowie in überhitzten und schlecht gelüfteten Räumen. Generell müsse die Bevölkerung weiterhin auf „Hausverstand“ setzen.

Konsequenzen für Quarantäne-Verweigerer

Wie Innenminister Nehammer während der Pressekonferenz verkündete, gab es bislang österreichweit 343 Personen, die gegen die Quarantäne verstoßen haben. Für Quarantäne-Verweigerer soll es zukünftig „weitere Konsequenzen“ geben. Wer nicht positiv getestet wurde und sich in Quarantäne befindet, diese aber missachtet, dem drohen Strafen in der Höhe von bis zu 1.450 Euro. Ist man positiv getestet und missachtet die Quarantäne, sollen die Strafen noch höher ausfallen.

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