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Wirtschaft - Kärnten
Aufsichtsratsvorsitzender-Stv. Dieter Berger, StR Harald Sobe, Vorstand Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender Helmut Manzenreiter und die Vorstände  Walter Dabernig und Doris Liposchek.
Aufsichtsratsvorsitzender-Stv. Dieter Berger, StR Harald Sobe, Vorstand Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender Helmut Manzenreiter und die Vorstände Walter Dabernig und Doris Liposchek. © meine heimat / Adrian Hipp

Bilanz 2019:

Meine Heimat: 9600 Mieter er­sparten sich 29 Millionen Euro

Kärnten – Die Bilanzpräsentation 2019 der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft „meine heimat“ war trotz allgemein herausfordernder Zeiten ein Jahr des Erfolges und der Zukunftssicherung. Besonderes Plus: Die rund 9600 Mieterinnen und Mieter ersparten sich im Vergleich zu Privatwohnungen im Vorjahr insgesamt rund 29 Millionen Euro an Wohnkosten.

 3 Minuten Lesezeit (366 Wörter)

Vorstandsvorsitzender Helmut Manzenreiter konnte den Delegierten anlässlich der Generalsversammlung im Villacher Congress Center eine zukunftsfitte Erfolgsbilanz präsentieren. Um das zu untermauern, führte er eine durchaus beeindruckende Zahl an: Gegenüber Privaten ersparten sich die meine heimat-Mieter im Vorjahr insgesamt rund 29 Millionen Euro an Wohnkosten. Basis dafür bilden die Gemeinnützigkeit und das Genossenschaftswesen. „Wir sind gemeinnützig, bei uns gibt es keinen Unternehmergewinn, es gibt somit auch keine Shareholder, die Gewinne entnehmen“, so Manzenreiter.

All-inklusive Kostenmiete

Den Mieterinnen und Mietern werden, so Manzenreiter, eine All-inklusive Kostenmiete verrechnet, also ganz konkret exakt so viel, wie die Wohnung effektiv kostet: „Unsere genossenschaftlichen Wohnanlagen können außerdem nicht weiterverkauft werden und sind somit auch langfristig der Spekulation entzogen. Manzenreiter: „Wir bauen für Menschen, die nicht mit den großen Gütern des Lebens gesegnet sind!“ Er wies auch darauf hin, dass bei vielen Menschen mit geringen Einkommen oder Teilzeitbeschäftigungen auch die günstigste Miete oft nicht als leistbar empfunden wird: „Unser Beitrag für leistbares Wohnen kann nur sein, dass wir faire Wohnkosten anbieten können, die deutlich günstiger sind als bei Privaten.“

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Die meine heimat präsentierte die Bilanz 2019.

Die meine heimat präsentierte die Bilanz 2019. - © meine heimat / Adrian Hipp

Mehr als 100 Wohnungen entstehen in Landskron

Villachs Baureferent Stadtrat Harald Sobe dankte der Baugenossenschaft „meine heimat“ für die hervorragende Zusammenarbeit seit vielen Jahren: „Die meine heimat ist ein hervorragender Partner und errichtet nicht nur leistbaren, sondern vor allem auch hochqualitativen Wohnraum zum Wohlfühlen. Ganz aktuell entstehen in Landskron auf den ehemaligen Neher-Gründen mehr als 100 Wohnungen. Die meine heimat macht den Stadtteil noch schöner und lebenswerter!“

Bilanz-Eckdaten

Die Bilanz-Eckdaten präsentierte Vorstand Helmut Kusternik den Delegierten: Anstieg der Mitglieder auf nunmehr 26.934 Personen und Erhöhung der Bilanzsumme auf rund 403 Millionen Euro. Es werden zudem rund 13.777 Verwaltungseinheiten, davon mehr als 9625 Wohnungen, verwaltet. Aufsichtsratsvorsitzender-Stellvertreter Dieter Berger zitierte in seinen Ausführungen den Prüfbericht des Revisionsverbandes der gemeinnützigen Wohnbauträger und bestätigte, dass „im Berichtsjahr die Wirtschaftlichkeit des Geschäftsbetriebes gegeben war und der Jahresabschluss den gesetzlichen Bestimmungen voll entspricht.“

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In Lind ob Velden wurden im Vorjahr 18 Wohnungen an die glücklichen Mieter übergeben.

In Lind ob Velden wurden im Vorjahr 18 Wohnungen an die glücklichen Mieter übergeben. - © meine heimat / Adrian Hipp

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