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Leute - Kärnten
Ein Foto des Megacraspedus cottiensis
Ein Foto des Megacraspedus cottiensis © Tiroler Landesmuseen

In Norditalien:

Sensation: Kärntner ent­deckte neue Schmetter­lingsart

Kärnten & Italien – Christian Wieser vom Landesmuseum Kärnten und Peter Huemer von den Tiroler Landesmuseen haben die neue Schmetterlingsart in den Westalpen aufgespürt und als Megacraspedus cottiensis in der Familie der Palpenfalter neu beschrieben.

 1 Minuten Lesezeit (126 Wörter)

Der winzige Schmetterling dürfte ein regionaler Endemit sein, was bedeutet, dass er, soweit bekannt, ausschließlich in einem ganz bestimmten, abgegrenzten Gebiet vorkommt. In diesem Fall in Norditalien, genauer gesagt in der Region der Cottischen Alpen. Dem Gebirgszug verdankt der entdeckte Falter auch seinen Namen. Das Tier ist nachtaktiv und wurde mittels Kunstlicht an sogenannten „Leuchttürmen“ angelockt.

Zehn neue Schmetterlingsarten als nachgewiesen

Im Rahmen des mehrjährig angelegten Forschungsprojektes konnten bereits im ersten Jahr mithilfe des Teams zehn Schmetterlingsarten als neu für Italien nachgewiesen werden. Nach diesem Ergebnis wollen die am Projekt beteiligten Wissenschaftler auch weiterhin in Kooperation mit den lokalen Behörden den faunischen Besonderheiten in den Cottischen Alpen nachgehen.

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Der nächstverwandte Megacraspedus faunierensis

Der nächstverwandte Megacraspedus faunierensis - © Jürg Schmid

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