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Wer arbeitet schon die Einkaufsliste ab?

Fünf Tipps wie man nachhaltig ins neue Schuljahr startet

Kärnten – Nachhaltige Schulhefte und Bücher, Jausen ohne Einweg-Verpackung, Stifte vom Vorjahr, wiederverwendbare Stoffmasken: So gelingt ein nachhaltiger Schulstart!

 2 Minuten Lesezeit (271 Wörter)

Eltern und Schüler kennen sie gut: die jährliche Einkaufsliste zum Schulbeginn. Damit dieser so umweltbewusst wie möglich ist, ruft der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) dazu auf, Ressourcen zu schonen.

Auf Plastikumschläge verzichten

Gaby Jüly, selbst Mutter schulpflichtiger Kinder und Präsidentin des VOEB: „Bald starten über eine Million Schüler in das neue Schuljahr. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und damit der Umwelt etwas Gutes tun!“ So wissen zum Beispiel viele gar nicht, dass in selbstklebende Plastikfolie verpackte Schulhefte und Bücher nicht recycelt werden können, da die Bücher dann nicht beim Altpapier entsorgt werden dürfen. „Wer auf Plastikfolien verzichtet, ermöglicht eine getrennte Sammlung von Schulbüchern und Schulheften. Und spart dabei nicht nur Plastik, sondern auch Geld und nervenaufreibende Zeit beim Verkleben“, wie Jüly aus eigener Erfahrung weiß. Eine gute Alternative sind abnehmbare Umschläge aus Papier.

Tipps und Tricks:

  • Schulhefte und Schulbücher sollen in keinem Fall mit selbstklebenden Plastikfolien geschützt werden, sondern, sofern überhaupt notwendig, mit nachhaltigen Heftumschlägen aus Papier.
  • Für die Jause empfiehlt der Verband, auf unnötige Verpackungen zu verzichten und Jausenboxen und nachfüllbare Getränkeflaschen zu verwenden.
  • Um Papier zu sparen, können Schulhefte vom Vorjahr, die noch nicht vollgeschrieben sind, weiter genutzt oder neue aus recyceltem Papier gekauft werden.
  • Auch ältere, aber funktionsfähige Stifte, Radiergummi oder Kleber sind noch brauchbar, sie sollten bis zum Ende ihrer Lebenszeit zum Einsatz kommen und nicht automatisch durch neue ersetzt werden.
  • Schließlich empfiehlt der Verband, auf Einweg-Masken zu verzichten und stattdessen zum Schutz der Kinder wiederverwendbare Stoffmasken zu nutzen.
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