fbpx

Zum Thema:

28.09.2020 - 17:46Land bestätigt zehn Neuinfektionen in Kärnten28.09.2020 - 16:52Kärntner Projekt wurde zu EU-Vorzeigeprojekt gekürt07.09.2020 - 09:54Erneuerbare Fernwärme nun in allen Kärntner Bezirksstädten06.09.2020 - 13:04Fulminanter Auftakt zu den Taggen­brunner Fest­spielen 2020
Wirtschaft - Kärnten
Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 km² der größte Nationalpark im gesamten Alpenraum.
Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 km² der größte Nationalpark im gesamten Alpenraum. © pixabay

Für Klima- und Umweltbildung:

Land will Nationalpark Hohe Tauern weiter stärken

Nationalpark Hohe Tauern – In der Regierungssitzung am heutigen Dienstag, dem 8. September, war eines der besprochenen Themen der Nationalpark Hohe Tauern und wie er in Zukunft weiter gestärkt werden kann.

 2 Minuten Lesezeit (331 Wörter)

Der Tätigkeitsbericht und Rechnungsabschluss des Nationalparks Hohe Tauern für das Jahr 2019 sowie der Voranschlag für das Jahr 2021 wurden heute, Dienstag, in der Regierungssitzung von Nationalparkreferentin Landesrätin Sara Schaar präsentiert. „2019 standen in Kärnten insgesamt rund drei Millionen Euro zur Umsetzung von nationalparkkonformen Projekten und Aktivitäten zur Verfügung. Auch im kommenden Jahr stehen rund drei Millionen zu Verfügung. Neben zahlreichen Maßnahmen im Rahmen des Wildtiermanagements und des Vertragsnaturschutzes konnte eine Vielzahl an Aktivitäten umgesetzt werden“, gab Schaar bekannt.

Bunte Vielfalt im Programm

Der Nationalpark Hohe Tauern Kärnten wird auch weiterhin eine bunte Vielfalt an unterschiedlichsten Bildungs- und Besucherprogrammen, darunter etwa das zweiwöchige Ausbildungsprogramm zum Junior-Ranger oder die Klima- und Wasserschule bieten. Auch die Schulpartnerschaften mit den Nationalparkgemeinden werden weiter fortgesetzt.

Klima- und Umweltbildung in Mallnitz

Das Besucherzentrum Mallnitz, das bereits 2019 erweitert wurde, soll künftig als Standort für Klima- und Umweltbildung im Nationalpark gestärkt werden. „Aufgrund der ausgezeichneten öffentlichen Anbindung (ICE-Bahnhof) bietet sich Mallnitz als Seminar- und Tagungsstandort besonders an und wird im Rahmen des 1. Europäischen Klima- und Umweltbildungszentrums (EKUZ) künftig weiter ausgebaut“, bekräftigte Schaar. Mit der Errichtung des Hauses der Steinböcke in Heiligenblut wurde zudem ein modernes Besucher- und Informationszentrum geschaffen. „Damit wurde ein starker, wichtiger Impuls für den Nationalpark Hohe Tauern gesetzt“, so die Nationalparkreferentin.

Bundesländerübergreifende Zusammenarbeit

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 km² der größte Nationalpark im gesamten Alpenraum und eines der größten Schutzgebiete in Mitteleuropa. Er erstreckt sich über die Bundesländer Kärnten, Tirol und Salzburg. „Ich möchte mich bei meinen Kolleginnen aus Tirol und Salzburg, LHStv.in Ingrid Felipe und LR.in Maria Hutter, sowie der Nationalpark-Verwaltung für die gute Zusammenarbeit bedanken. Nach wie vor gibt es viele Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Gerade in Zeiten wie diesen ist es extrem wichtig, nachhaltige Arbeit zu leisten, um die wertvollen Natur- und Kulturlandschaften des Nationalparks zu erhalten“, betonte Schaar.

Kommentare laden
ANZEIGE