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Aktuell - Kärnten
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Kärnten bei Anzahl an Neuinfektionen an vorletzter Stelle:

Seit gestern: 520 Neuinfektionen in ganz Österreich gemeldet

Kärnten/Österreich – Aktuell sorgt die hohe Anzahl der Corona-Neuinfektionen, die vom gestrigen Montag auf den heutigen Dienstag, dem 8. September, vom Gesundheitsministerium bestätigt wurden, für Aufsehen. 520 Neuinfektionen wurden gemeldet, das entspräche dem Höchstwert seit Ende März, mitten in der Lockdown-Phase.

 2 Minuten Lesezeit (314 Wörter) | Änderung am 08.09.2020 - 12.08 Uhr

Von Montag auf Dienstag wurden in ganz Österreich 520 neue positive PCR-Tests bestätigt (Stand 9.30 Uhr). Die Zahlen müssen jedoch mit Bedacht betrachtet werden, denn wie mehrere Medien berichten, ist die hohe Anzahl an Neuinfektionen auf eine Datenbereinigung in Wien zurückzuführen.

Rückstau und Nachmeldungen

In der Bundeshauptstadt wurden binnen 24 Stunden insgesamt 340 neue Fälle in die Coronavirus-Statistik aufgenommen. Dabei handle es sich zum Teil jedoch um ältere Testergebnisse, die nun ergänzt wurden, berichten heute mehrere Medien. Bei den aktuellen Zahlen handle es sich demnach unter anderem um Nachmeldungen von Laboren sowie um einen abgearbeiteten Rückstau, der sich unter anderem durch die hohe Nachfrage an Tests ergeben hat.

Kärnten bei Neuinfektionen an vorletzter Stelle

Wie gestern berichtet, wurden in Kärnten sechs Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Mit den sechs Neuinfektinonen liegt Kärnten damit an vorletzter Stelle im Bundesländervergleich. Nach Wien mit 340 Neuinfektionen folgt Tirol mit 56. Dahinter folgen Niederösterreich (49), Oberösterreich (27), Vorarlberg (18), Salzburg und Steiermark (je 10), Kärnten (6) und das Burgenland (4). Eine positiv auf das Coronavirus getestete Person befindet sich in Kärnten in stationärer Behandlung. 630 Kärntnerinnen und Kärntner gelten bereits wieder als genesen.

Ziel: 50 bis 60 Prozent Durchimpfungsrate

Auch die Suche nach einem wirksamen Coronavirus-Impfstoff schreitet immer weiter voran. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten ist ein Impfstoff der Firma AstraZeneca. Die Kosten pro Impfstoff sollen bei etwa 2,50 Euro liegen, wie der Kurier am heutigen Dienstag in einem Bericht informiert. „Unser Ziel ist es, den Impfstoff allen Menschen zugänglich zu machen“, erklärt AstraZeneca Unternehmenschef Pacal Soriot im Interview mit dem Kurier. Bei dem Unternehmen hoffe man, bis Ende des Jahres einen Impfstoff zu produzieren. Aus dem Gesundheitsministerium heißt es, dass das generelle Ziel bei einer Durchimpfungsrate von 50 bis 60 Prozent der österreichischen Bevölkerung liege. Letzte Testphasen müssten jedoch bei dem Impfstoff der Firma AstraZeneca noch durchgeführt werden.

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