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Wirtschaft - Kärnten
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Schuldenregulierungsverfahren

Ehemaliger Waffenhändler aus Völkermarkt insolvent

Völkermarkt – Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen von einem ehemaligen Waffenhändler in Völkermarkt, am heutigen Tag ein Schuldenregulierungsverfahren beim Bezirksgericht Völkermarkt eröffnet wurde.

 1 Minuten Lesezeit (181 Wörter) | Änderung am 09.09.2020 - 12.06 Uhr

Zum Insolvenzverwalter wurde Herbert Juri, Rechtsanwalt in Wolfsberg bestellt. Die Verbindlichkeiten betragen rund 490.000 Euro. Rund fünf Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen. Die Passiva verteilen sich auf fünf Gläubiger mit Verbindlichkeiten von 490.500 Euro wobei 150.000 Euro auf die Verurteilung im Strafverfahren entfallen. Der Schuldner ist derzeit in Pension und bietet aus seinem monatlichen pfändbaren Einkommen einen Zahlungsplan in der Höhe von 6 Prozent an, zahlbar in 10 Halbjahresraten. Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Illegale Handlungen brachten ihn hinter Gitter

Der Schuldner betrieb bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2008 ein Waffengeschäft in Völkermarkt. In der Folge hat sein Sohn den Betrieb übernommen. In weiterer Folge hat der Schuldner seinen Sohn bei waffentechnischen Arbeiten unterstützt und das Einschießen von Waffen vorgenommen. Sein Sohn konzentrierte sich auf Bestellungen und Waffenverkauf. Der Schuldner betrieb den Handel mit einem italienischen Staatsangehörigen und verkaufte ab 2011 Waffen nach Italien, wobei dieses illegale Handeln zu seiner Verhaftung im Dezember 2018 führte. Folglich wurde der Schuldner zu einer Freiheitstrafe wegen diverser Vergehen nach dem Waffengesetz verurteilt.

 

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