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Auch in Kärnten sorgte der Aktivist Martin Rutter schon öfter für Aufsehen, sowie hier vor einer Villacher Bankfiliale.
Auch in Kärnten sorgte der Aktivist Martin Rutter schon öfter für Aufsehen, sowie hier vor einer Villacher Bankfiliale. © KK

"Regenbogenfahne zerrissen"

Insieme Kärnten ver­klagt Aktivist Martin Rutter

Klagenfurt – Wie am Mittwoch, dem 9. September 2020, bekannt wurde, verklagt der Verein INSIEME-KÄRNTEN den Aktivisten Martin Rutter, sowie die „Allianz der Patrioten“  und die Organisation „Querdenker“.

 1 Minuten Lesezeit (203 Wörter) | Änderung am 12.09.2020 - 17.42 Uhr

Ausschlaggebend dafür war die Kundgebung „Gegen Coronamaßnahmen“ am 5. September 2020 in Wien. Gegenüber 5 Minuten berichtet Edith Walzl vom Verein Insieme Kärnten: „Mir wurden Videos zugeschickt, auf denen zu sehen ist, wie Martin Rutter und die Querdenker bei einer Hassrede vor hunderten von Leuten eine Regenbogenfahne zerrissen haben, mit den Worten ‚Ihr habt keinen Platz in unserer Gesellschaft‘.“ Walzl ist entsetzt: „Hier geht es auch um Jugendliche und Kinder!“

LGBTQ-Community geschockt

Die LGBTQ-Community sei geschockt von „diesem rechtsradikalen Verhalten“. Daher hat INSIEME-KÄRNTEN nun gegen die Organisation „Querdenker“, sowie gegen Martin Rutter und die „Allianz der Patrioten“ Anzeige erstattet. Der Verein will nun mit Unterlassungsklagen antworten. Walzl betont im Gespräch mit 5 Minuten: „Auch Eltern und Betroffene schließen sich der Klage an.“

Symbol falsch interpretiert?

Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie im Zuge der Hassrede die Regenbogenfahne zerrissen wird. Das Herz, welches auf der Fahne zu sehen war, wurde fälschlicherweise als Zeichen der ‚Pädophilie‘ interpretiert. Doch Walzl weiß: „Das sogenannte Pädophilenherz steht nicht im Zusammenhang mit der Regenbogenfahne.“ Der Aktivist Martin Rutter konnte für eine Stellungnahme noch nicht erreicht werden. Im Video ist jedoch zu hören, wie auch er sagt: „Wir wollen das nicht haben.“

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