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Aktuell - Klagenfurt
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"Weil sie sonst keiner hört"

Klagenfurterin alar­mierte mehr­mals ohne Grund die Feuer­wehr

Klagenfurt-Fischl – Mehrmals rückten die Kameraden der Berufsfeuerwehr Klagenfurt schon zu einem Mehrparteienhaus in Klagenfurt-Fischl aus. Dort drückte jemand zum wiederholten Mal grundlos einen Druckknopfmelder. Nun konnte die Übeltäterin ausgeforscht werden. 

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter)

Gegenüber 5 Minuten berichtet Einsatzoffizier der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, Wolfgang Germ: „Wir sind am Mittwoch, zeitig gegen 7.45 Uhr zu einem Einsatz nach Fischl alarmiert worden.“ Da der Druckknopfmelder betätigt wurde, gingen die Kameraden von einer tatsächlichen Gefahr und keinem Fehlalarm aus. „Weil der Alarm direkt von einem Menschen ausgelöst wird“, so Germ. Zudem befand sich der Knopf in einem Mehrparteienhaus. Somit wurde auch die Freiwillige Feuerwehr St. Peter bei Klagenfurt hinzugezogen.

Es handelte sich um eine Täuschung

Doch dort angekommen, stellten sie fest, dass es sich um eine Täuschung handelte: „Jemand hat den Druckknopfmelder mutwillig gedrückt.“ Eine Frau konnte ausgeforscht werden. Diese gab gegenüber den Kameraden zu den Knopf zu betätigen. „Weil sie sonst angeblich keiner hört“, so Germ. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass die Dame den Alarm ausgelöst habe. „Der Druckknopfmelder wurde in diesem Mehrparteienhaus bereits drei- oder viermal grundlos gedrückt“, weiß der Bereitschaftsoffizier.

Einsatz kostete 540 Euro

„Da sich die Dame nicht beruhigen wollte, haben wir im weiteren Verlauf die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert.“ Eine Anzeige wurde erstattet. Insgesamt standen die Kameraden mit fünf Fahrzeugen und mehr als 20 Mann im Einsatz. Germ erklärt: „Ein solcher Einsatz kostet rund 540 Euro.“ Diese wird vermutlich die ausgeforschte Übeltäterin bezahlen müssen.

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