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Wirtschaft - Klagenfurt
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Über 50.000 Euro für Objektivierungsverfahren

Teure Suche nach Abteilungsleiter stößt auf scharfe Kritik

Klagenfurt –  FPÖ Klubobmann Andreas Skorianz übt Kritik an den hohen Kosten für das Auswahlverfahren der Stadt. So kostete das Objektivierungsverfahren des neuen Stadtkommunikations-Chef rund 32.000 Euro. „Die Stadt kann Objektivierungen selbst durchführen und würde so zigtausende Euro sparen“, so Skorianz.

 1 Minuten Lesezeit (195 Wörter) | Änderung am 10.09.2020 - 16.59 Uhr

Den hohen Kostenfaktor von durch Personalberatungsunternehmen durchgeführten Objektivierungen im Klagenfurter Magistrat zeigt heute auch FPÖ Klubobmann Dr. Andreas Skorianz auf. Zwei derartige Fälle schlagen aktuell mit über 50.000 Euro zu buche. So wurden bei der Suche nach einem neuen Stadtkommunikations-Chef rund 30.000 Euro ausgegeben. Die Objektivierung für einen neuen Zugskommandanten der Berufsfeuerwehr Klagenfurt kostete rund 20.000 Euro. „Die Personalabteilung ist gemeinsam mit auserwählten Mitgliedern einer Objektivierungskommission absolut fähig, Qualifikation und bestmögliche Eignung von Bewerbern zu erkennen. Ich bin verwundert, dass der Personalreferent Pfeiler offenbar starke Zweifel an der Kompetenz seiner eigenen Fachabteilung hegt“, sagt Skorianz.

Investitionen in anderen Bereichen „dringend notwendig“

Nicht wegdiskutieren könne man die hohen Kosten für die Auswahlverfahren von jeweils mehreren zehntausend Euro. „In anderen Bereichen wären Investitionen dringend notwendig, dort fehlt aber angeblich das Geld. Das ist weder nachvollziehbar, noch im Sinne der Sparsamkeit“, so der Klubobmann. Kurios sei die aktuelle interne Nachbesetzung von Gruppen- und Zugskommandanten bei der Berufsfeuerwehr. Diese wäre bisher immer über die Fachabteilung Berufsfeuerwehr erfolgt, plötzlich wird ein externes Beratungsunternehmen beauftragt. „Die 20.000 Euro für die Ausschreibung wären als direkter Zufluss in die Berufsfeuerwehr besser verwendet“, so Skorianz.

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