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Aktuell - Villach
© Pexels / Andy Wenzel, BKA

Lieferengpässe

Zu wenig Grippe-Impfstoff: Stadt fordert Gesund­heitsminister zum Handeln auf

Villach – Wie wir bereits kürzlich berichteten, gibt es bei den Villacher Apotheke massive Lieferengpässe bei Grippeimpfstoffen. Nun fordert die Stadt Villach den Gesundheitsminister Rudolf Anschober zum Handeln auf. Ziel ist es, endlich ausreichend Impfstoff zu bekommen. 

 2 Minuten Lesezeit (280 Wörter) | Änderung am 11.09.2020 - 14.30 Uhr

Vor kurzem fragte 5 Minuten Villach bei zehn zufällig gewählten Villacher Apotheken nach Grippeimpfstoff. Das enttäuschende Ergebnis: Keine von ihnen hatte diesen derzeit lagernd. Mehr dazu hier. Derzeit gibt es einen massive Lieferengpässe bei Grippeimpfstoffen. Gerade heuer dürfte jedoch nach Einschätzungen der Stadt Villach mehr Impfstoff benötigt werden als in den vergangenen Jahren. Grund dafür seien die erstmals auftretende Konstellation, dass die bevorstehende Grippesaison im Herbst und Winter mit dem erhöhten COVID-19-Risiko zusammentrifft. Dieses doppelte Gefährdungspotential lässt die Nachfrage nach dem Grippeimpfstoff massiv steigen.

Ausreichend Impfstoff als Ziel

Die Villacher Stadtregierung betont daher, dass es zwingend nötig einen dauerhaften Dialog zwischen allen beteiligten politischen Entscheidungsträgern, Gesundheitsbehörden und der pharmazeutischen Industrie geben muss. Erklärtes Ziel sei es, dass für jene, die in Österreich geimpft werden möchten, jederzeit genügend Impfstoff vorhanden sei müsse.

Stadt fordert Anschober zum Handeln auf

Da Kontaktaufnahmen von Gesundheitsstadtrat Christian Pober an Gesundheitsminister Rudolf Anschober bisher unbeantwortet geblieben sind, sieht sich die Stadt Villach veranlasst, nun den nächsten Schritt zu gehen: Die Stadtregierung verabschiedet gemeinsam eine Resolution an den Gesundheitsminister. Er wird darin aufgefordert, durch rechtzeitige Einbeziehung sämtlicher Beteiligten dafür zu sorgen, dass für alle, die in Österreich leben – und damit auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Villach – ausreichend Präventiv-Impfstoffe zur Verfügung stehen. Dies betrifft insbesondere die Grippe. Dies stünde im Interesse der Volksgesundheit und diene der Vermeidung lebensbedrohlicher Risiken für Einzelne. Zudem seien Maßnahmen zu ergreifen, damit eine flächendeckende Versorgung, über die bevorstehende Grippesaison hinaus, auch für die Folgejahre sichergestellt bleibt.

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