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Wirtschaft - Kärnten
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Gesetz gegen Preisdumping gefordert

Transport­wirtschaft fordert Kosten­wahrheit im Straßengüterverkehr

Kärnten – In der Kärntner Transportwirtschaft wird der Ruf nach einem gesetzlichen Verbot des Preisdumpings laut. Immer mehr Billiganbieter aus dem Ausland bringen die Branche in Verruf und verursachen ruinösen Wettbewerb.

 1 Minuten Lesezeit (225 Wörter) | Änderung am 11.09.2020 - 20.10 Uhr

„Die Kärntner Transporteure bekennen sich zu Klimaschutz, Sicherheit und Qualität. Unter Betrachtung dieser Merkmale soll jede Dienstleistung auch einen entsprechenden fairen Preis für den Kunden haben“, erklärt Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe und fordert: „Wir brauchen dringend ein Gesetz, das Preisdumping im Straßengüterverkehr verbietet.“

„Ernsthafte Preiskalkulationen für Transportdienstleistungen“

„Es geht uns dabei natürlich nicht darum, den Wirtschaftsstandort Kärnten bzw. Österreich und den Verkehrsträger ‚Straße‘ durch zusätzliche Steuern, Abgaben und Mauten zu verteuern, sondern es geht uns um seriöse und ernsthafte Preiskalkulationen für die Transportdienstleistungen, die wir täglich erfüllen. Wenn wir ständig von Billigkonkurrenz aus dem Ausland unterboten werden, so schadet dies unserer Branche und den Klimazielen. Die angebotenen Preise ausländischer Mitbewerber sind definitiv zu billig, das ist ruinöser Wettbewerb“, betont der Obmann.

Gesetzliche Rahmenbedingungen gefordert

Dieser Trend werde, wenn es so wie jetzt einen Wirtschaftsabschwung gebe, noch verstärkt. „Wenn die Politik daher von Kostenwahrheit spricht und diese einfordert, so möchten wir das unterstreichen und unterstützen. Gleichzeitig brauchen wir aber den Schutz in Form von gesetzlichen Rahmenbedingungen, dass unsere Dienstleistungen auch jene geforderte Kostenwahrheit widerspiegeln und wir diese auch an den Endkunden verrechnen können. Ein gesetzliches Verbot von Preisdumping im Straßengüterverkehr könnte hierzu Abhilfe schaffen“, appelliert Urschitz.

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