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Wirtschaft - Kärnten
LHStv.in Gaby Schaunig und Bgm. Josef Kronlechner
LHStv.in Gaby Schaunig und Bgm. Josef Kronlechner © Büro LHStv.in Schaunig/LR Fellner

„Arbeit am Bau – Friesach“

Gemeinnütziges Be­schäftigungs­projekt stützt Lang­zeit­arbeits­lose

Friesach – Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben: Das Projekt „Arbeit am Bau – Friesach“ betreute in den Jahren 2016 bis 2020 rund 120 Personen. Vielen von ihnen gelang der Sprung in den Arbeitsmarkt.

 3 Minuten Lesezeit (451 Wörter)

„Das Besondere an dem Projekt der Burg Friesach Errichtungs-GmbH ist ohne Zweifel das außergewöhnliche Engagement der Beteiligten, die großartige Kulisse und der Fokus auf mittelalterliche Errichtungsmethoden. Derartige Projekte langfristig zu finanzieren und in einen Regelbetrieb überzuführen, wäre ohne die finanziellen Mittel aus dem ESF nicht möglich“, betont LHStv.in Gaby Schaunig. Auch im kommenden Jahr werden wieder ESF-Projekte kärntenweit zur Umsetzung gelangen.

120 Personen sind in das Burgbau-Projekt eingetreten

Bereits 120 Personen sind in das Burgbau-Projekt in den letzten vier Jahren eingetreten und vielen von ihnen gelang der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt. „Die Teilnehmenden sind durchschnittlich Mitte 50. Daran wird deutlich, wie wichtig Aktionen und Maßnahmen für die Generation 50 Plus sind. Es bedarf hier dringend eines Umdenken“, so Arbeitsmarktreferentin Schaunig. Auch Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner betont die Wichtigkeit der ESF-finanzierten Projekte gerade in dezentralen Regionen: „Da, wo Jobs ohnehin nicht so dicht gesät sind, zeigt sich, wie wichtig es ist, Menschen, die Arbeit suchen, bestmöglich zu unterstützen.“

Fellner: „Der Europäische Sozialfonds ist ein perfektes Beispiel dafür, dass Europa nicht weit weg, irgendwo in Brüssel ist. […] Allein hier in Friesach sind in der Zwischenzeit 1,5 Millionen Euro in die nachhaltige Unterstützung von Langzeitarbeitslosen geflossen, rund 370.000 Euro davon kommen aus der Gemeindeabteilung. Dass die meisten ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Projekt inzwischen wieder einen regulären Job gefunden haben, zeigt, wie gut Europa hier wirkt.“

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LHStv.in Gaby Schaunig und LR Daniel Fellner mit Bgm. Josef Kronlechner

LHStv.in Gaby Schaunig und LR Daniel Fellner mit Bgm. Josef Kronlechner - © Büro LHStv.in Schaunig/LR Fellner

„Wertvolle regionale Initiative“

„Unser Burgbau […] ist für die älteste Stadt Kärntens ein großer Gewinn. In den vergangenen vier Jahren bestaunten über 70.000 Besucherinnen und Besucher die Arbeiten von Frauen und Männern, die angesichts ihres Alters und ihrer Erfahrung äußerst wertvoll […]. Der Tourismus in Friesach wurde angekurbelt und die wirtschaftliche Lage vieler Gastronomiebetriebe nachhaltig verbessert“, betont der Friesacher Bürgermeister Josef Kronlechner. „Das Projekt ‚Arbeit am Bau – Friesach‘ ist eine sehr wertvolle regionale Initiative mit überregionaler Strahlkraft, die in einzigartiger Weise die Bereiche Arbeitsmarkt, Tourismus und Wissenschaft miteinander verknüpft“, weiß Wolfgang Haberl, Leiter der Förderabteilung des AMS Kärnten.

Mitinitiator ist das AMS Kärnten

Neben befristeten Arbeitsplätzen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts eine praxisorientierte Aus- und Weiterbildung sowie eine sozialpädagogische Betreuung. Als Mitinitiator kann das AMS Kärnten wohl als einer der Väter des Projekts „Arbeit am Bau – Friesach“ bezeichnet werden. Seit dem Start im Jahr 2009 wurden vom AMS Kärnten über verschiedene Förderinstrumente rund 3 Millionen Euro eingesetzt, um für über 300 Personen eine befristete Beschäftigung zu schaffen.

Weitere Informationen zu Projekten des Europäischen Sozialfonds in Kärnten finden sich online.

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