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Aktuell - Kärnten
Die sommerlich heißen Tage im September werden immer häufiger, wie Daten der ZAMG zeigen.
Die sommerlich heißen Tage im September werden immer häufiger, wie Daten der ZAMG zeigen. © Hannah Kulmitzer

September bisher "sehr warm":

Heiße September-Tage werden immer häufiger

Kärnten/Österreich – Am gestrigen Sonntag wurde die 30-Grad-Marke in ganz Österreich noch knapp verfehlt. In der neuen Woche stehen die Chancen auf einen heißen Tag mit Höchstwerten bei 30 Grad aber gut. Das ist positiv für alle, die die Septembertage im Freien verbringen wollen. Für Klima-Forscher stellen die späten Hitzetage jedoch die Auswirkungen des Klimawandels dar.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter)

Bis zum Donnerstag ist das Wetter in Kärnten noch sonnig und warm. Höchsttemperaturen von 27 Grad sind möglich. Danach kühlt es mit Schauern und Gewittern etwas ab. Der Freitag dürfte dann wieder recht sonnig verlaufen.

Späte 30er werden häufiger

„Temperaturen bei 30 Grad sind im September nicht ungewöhnlich, sie wurden in den letzten Jahrzehnten aber etwas häufiger“, erklärt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in einer aktuellen Aussendung. „Seit den 2000er-Jahren erleben wir in Österreich ungefähr alle zwei bis drei Jahre noch Höchstwerte über 30 Grad nach dem 10. September. Früher, also vor den 2000er-Jahren, gab es so spät im Jahr nur etwa alle fünf bis sieben Jahre einen 30er.“

Von Rekorden deutlich entfernt

Hitzerekorde sind in diesen Tagen aber nicht zu erwarten. In Österreich liegen die September-Rekorde in allen Landeshauptstädten zwischen 33 und 36 Grad. Diese Temperaturen werden in den nächsten Tagen wohl nicht erreicht. Die spätesten 30er in Österreichs Messgeschichte wurden in einem Oktober gemessen: am 4. Oktober 1966 mit 30,2 Grad in Vorarlberg.

September bisher sehr warm

Der September 2020 verlief bisher sehr warm und liegt derzeit rund zwei Grad über dem vieljährigen Mittel (Klimavergleichsperiode 1981-2010). In der Zwischenbilanz zählt er damit zu den wärmsten September-Monaten der Messgeschichte. Über die endgültige Platzierung lässt sich aber noch nichts sagen. „Es fehlen noch zweieinhalb Wochen, da kann einiges passieren“, sagt ZAMG-Klimatologe Orlik.

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