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Politik - Klagenfurt
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"Bekenntnis zur Digitalisierung blieb bisher aus"

Germ kritisiert fehlendes Home­office im Klagenfurter Rathaus

Klagenfurt – Die Bundesregierung forciert wieder eine Ausweitung der Heimarbeit. Der Klagenfurter Vizebürgermeister Wolfgang Germ kritisiert nun, dass im Klagenfurter Magistrat keine entsprechenden Vorkehrungen dazu getroffen wurden.

 2 Minuten Lesezeit (306 Wörter)

„Die Forderung, öffentliche Gebietskörperschaften sollen im Bereich des Homeoffice mit gutem Beispiel vorangehen, hat Bürgermeisterin Mathiaschitz im Magistrat bis dato nicht ernst genommen!“, kritisiert Vizebürgermeister Wolfgang Germ in einer aktuellen Aussendung. Germ begrüße die Empfehlung der Bundesregierung, die Arbeit im Homeoffice, wo es möglich ist, zu forcieren. In Klagenfurt fehle jedoch, laut Germ, ein klares Bekenntnis zur Digitalisierung: „Die Infrastruktur der Landeshauptstadt Klagenfurt wurde in der ersten Homeoffice-Phase im Frühling extra ausgeweitet und der Betrieb hat gut funktioniert. Das Bekenntnis zur Digitalisierung seitens der Verantwortlichen, Bürgermeisterin Mathiaschitz, blieb bisher aber aus.“

Teleworking als krisensicheres Arbeitsmodell

Klagenfurt will nach außen eine Smart City verkörpern und verfolgt das Ziel einen möglichst modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Raum mit hoher Lebensqualität zu schaffen. „In einem Bereich wo die Digitalisierung wirklich Sinn macht, verwehrt sich die Bürgermeisterin bisher einer sinnvollen und notwendigen Entwicklung und der entsprechenden Schaffung von Rahmenbedingungen, die dieses Arbeitsmodell kontrollierbar und möglich macht. Teleworking ist ein modernes und krisensicheres Arbeitsmodell, das in Zukunft immer wichtiger wird“, betont der Vizebürgermeister. Entsprechende Wünsche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie politische Empfehlungen und Forderungen seien, laut Germ, bis dato weder kommentiert, noch beantwortet worden.

Germ fordert Möglichkeit zur freiwilligen Arbeit im Homeoffice

Eine freiwillige Möglichkeit kontrollierbar und bis auf Widerruf im Homeoffice zu arbeiten, würde, so Germ, nicht nur zur Entschärfung der Corona-Situation und der Sicherstellung der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes beitragen, sondern auch den Alltag vieler Bediensteten und Familien erleichtern. Nicht zuletzt durch den Wegfall von Wegstrecken, was sich wiederum positiv auf unsere Umwelt auswirken würde, sondern vor allem aufgrund der herausfordernden anstehenden Kinderbetreuungssituation in den Herbst- und Wintermonaten.

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Vizebürgermeister Wolfgang Germ begrüßt die Empfehlung der Bundesregierung, die Arbeit im Homeoffice zu forcieren.

Vizebürgermeister Wolfgang Germ begrüßt die Empfehlung der Bundesregierung, die Arbeit im Homeoffice zu forcieren. - © 5min.at

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