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Wirtschaft - Kärnten
Debatte
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Frage an die Leser:

Sollten wieder mehr Kärntner im Home-Office arbeiten?

Kärnten – Die Regierung hat empfohlen wieder vermehrt auf Home-Office zu setzen. Die Städte Villach und Klagenfurt handhaben das ganz unterschiedlich. Wie stehst du zu dem Thema? 

 3 Minuten Lesezeit (365 Wörter)

Die Bundesregierung empfiehlt erneut die Förderung von Home-Office in jenen Bereichen, wo es sinnvoll und auf beiden Seiten zumutbar ist. Während das Magistrat Villach dies allen Mitarbeitern ermöglichen will, sieht die Lage in Klagenfurt, laut Vizebürgermeister Germ, noch anders aus.

Villacher Magistratsdirektor ist für die Telearbeit

„Wir haben unser IT-System mittlerweile völlig auf Teleworking ausgerichtet, das heißt, dass alle unsere Mitarbeiter über unser portal.villach.at die Möglichkeit, auf die wesentlichen Softwareanwendungen zuzugreifen, haben. Unsere Sicherheitssysteme sind auf dem neuesten Stand.“, so der Magistratsdirektor Christoph Herzeg.

„Für mich gehört Telearbeit, unabhängig von Corona, zur Selbstverständlichkeit“, So Herzeg. Aufgrund der aktuellen Situation wurden die Führungskräfte gebeten, die Anwesenheit von Bediensteten in den Abteilungen auf das unbedingt erforderliche Ausmaß zu beschränken und den Gebrauch von Home-Office für alle Bediensteten weitestgehend zu ermöglichen. „Nichtsdestotrotz sind die Verwaltungsabläufe natürlich ohne Einschränkung gewährleistet und unsere MitarbeiterInnen stehen den BürgerInnen in gewohnter Qualität zur Verfügung“, so der Magistratsdirektor abschließend.

„In Klagenfurt bleiben die Forderungen unbeantwortet“

In Klagenfurt weht ein ganz anderer Wind. Hier zeigt Vizebürgermeister Wolfgang unzufrieden mit der Lösung der Stadt. Wir haben berichtet. „Die Forderung, öffentliche Gebietskörperschaften sollen im Bereich des Home-Office mit gutem Beispiel vorangehen, hat Bürgermeisterin Mathiaschitz im Magistrat bis dato nicht ernst genommen!“, warnt Vizebürgermeister Wolfgang Germ in einer Presseaussendung. Entsprechende Wünsche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie politische Empfehlungen und Forderungen wurden, laut Germ, bis dato weder kommentiert, noch beantwortet.

„Die freiwillige Möglichkeit kontrollierbar und bis auf Widerruf im Home-Office zu arbeiten, würde nicht nur zur Entschärfung der Corona-Situation und der Sicherstellung der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes beitragen, sondern auch den Alltag vieler Bediensteten und Familien erleichtern. Nicht zuletzt durch den Wegfall von Wegstrecken, was sich wiederum positiv auf unsere Umwelt auswirken würde, sondern vor allem aufgrund der herausfordernden anstehenden Kinderbetreuungssituation in den Herbst- und Wintermonaten“, meint Germ abschließend.

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Findest du, zum Schutze aller, sollte es wieder mehr Home-Office geben? Oder sollten die Leute wieder wie gewohnt zur Arbeit gehen? Schreib deine Meinung dazu in die Kommentare!

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