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© Landespressedienst/Fritzpress

Neun Kinder und 30 Erwachsene

Land Kärnten begrüßt 39 neue Staatsbürger

Kärnten – 39 Neue Österreichische Staatsbürger aus 18 Nationen konnte heute, am Dienstag, dem 15. September, Landeshauptmann Peter Kaiser im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung unter Einhaltung der strengen Coronaauflagen begrüßen.

 2 Minuten Lesezeit (286 Wörter) | Änderung am 15.09.2020 - 15.11 Uhr

Anlass war die Staatsbürgerschaftsverleihung im Rahmen eines feierlichen Aktes an die 30 Erwachsenen und neun Kinder aus Ägypten, Bosnien und Herzegowina, China, Deutschland, Indien, Iran, Kasachstan, Kenia, Kongo, Kosovo, Kroatien, Malaysia, Mexiko, Myanmar, Peru, Rumänien, Russische Föderation und Moldawien, Slowakei und Italien.

Mit der Staatsbürgerschaft kommen Pflichten

Kaiser strich in seiner Rede die Wichtigkeit dieses Tages für jede und jeden Einzelnen an. „Die Staatsbürgerschaft ist nicht nur ideell von Wert, sondern ist auch mit Werthaltung verbunden und mit der Identifikation von Werten. Sie bringt nicht nur viele Rechte, sondern ist auch mit Pflichten verbunden“, so Kaiser zu den Antragstellern. Die Erlangung der Staatsbürgerschaft sei zudem auch ein Bekenntnis jeder einzelnen Person zum Land Österreich, zu Kärnten und zur Gesellschaft.

Appell an die neuen Staatsbürger

„Kärnten wird mit ihrem Staatsbürgerschaftsantrag und seiner Bewilligung bunter, 18 Nationen sind eine Bereicherung für unser Land und jede und jeder von Ihnen trägt dazu bei, dass Kärnten vielfältiger wird“, betonte Kaiser. An die neuen Staatsbürger appellierte Kaiser, in der Gesellschaft aktiv zu sein und die Demokratie zu nutzen, um mitzuentscheiden.„Aber mit der Erlangung der Staatsbürgerschaft sind auch Pflichten verbunden, wie die Integration, die Anerkennung von Regeln. Nur so kann sich unser Land, die Gesellschaft weiterentwickeln“, erklärte Kaiser.

,,Krise zeigt, dass wir zusammenhalten müssen“

Der Landeshauptmann sprach auch die Coronakrise an, nicht nur, weil aufgrund der Auflagen, das übliche Willkommen im Spiegelsaal nicht stattfinden konnte, sondern auch, weil die „Krise zeigt, dass wir zusammenhalten müssen, aufeinander achten müssen und uns gegenseitig schützen müssen“. Die Gelöbnisformel verlas Gerhard Jesernig von der für Staatsbürgerschaften zuständigen Unterabteilung des Landes.

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