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Politik - Klagenfurt
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Für mehr Qualität

GR Motschiunig fordert längere Öffnungszeiten für Kindergärten

Klagenfurt – „Die Auswirkungen des COVID-19 Lock-Downs haben, wie auch andere gesellschaftliche Krisensituationen, am meisten die Frauen getroffen. Viele haben Ihre Arbeit verloren oder wurden auf Kurzarbeit gesetzt. Und jene die in neuen Arbeitsverhältnissen Anstellung fanden, hatten keinen Urlaubsanspruch“, spricht Gemeinderätin Margit Motschiunig (Grüne) explizite Lebens-Situationen von Müttern mit Kleinkindern an. „Es ist mir unverständlich, dass man besonders die Frauen während des Lock-Downs so wenig unterstützt hat.“

 2 Minuten Lesezeit (341 Wörter) | Änderung am 15.09.2020 - 18.59 Uhr

„Längere Öffnungszeiten für die Städtischen Kindergärten – dafür habe ich mich schon vor den staatlichen Corona-Maßnahmen deutlich ausgesprochen“, hebt Motschiunig einen Missstand klar hervor. „Es ist für die Eltern unzumutbar ihre Kinder nach 17.00 Uhr in andere Einrichtungen (z.B. Kinderwerkstadt) zu karren. Die Stadt Klagenfurt hat zwar lobenswerterweise einen zweiten Sommerkindergarten eingerichtet, jedoch nicht berücksichtigt, dass GERADE in Corona-Zeiten der Fremdkontakt (andere Betreuungspersonen, andere Kinder) der Eindämmung der Pandemie in keinster Weise dient und für viele Eltern besorgniserregend ist“, so die Grüne Gemeinderätin weiter. „Viele Eltern haben von dem Angebot erst gar nicht Gebrauch gemacht und ihre Kinder wieder abgemeldet.

Schwierige Rahmenbedingungen erfordern Kreativität 

„Nicht nur in Zeiten der Pandemie ist es unumgänglich die KiGa-Gruppen zu verkleinern. Damit minimieren wir die Wahrscheinlichkeit einer breiten Ansteckung im Krankheitsfall und erhöhen die Qualität der Betreuung“, ist Margit Motschiunig (Grüne) überzeugt. „Und: die Kindergärten müssen ganzjährig offen bleiben. Klagenfurt sollte baldigst dem gutem Beispiel anderer Landeshauptstädte und kleinerer Gemeinden folgen.“

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Längere Öffnungszeiten für die Städtischen Kindergärten – dafür habe ich mich schon vor den staatlichen Corona-Maßnahmen deutlich ausgesprochen“, hebt Gemeinderätin Margit Motschiunig (Grüne) hervor.

Längere Öffnungszeiten für die Städtischen Kindergärten – dafür habe ich mich schon vor den staatlichen Corona-Maßnahmen deutlich ausgesprochen“, hebt Gemeinderätin Margit Motschiunig (Grüne) hervor. - © Motschiunig

Die Forderungen im Detail:

  • Ganztagsbetreuung für ALLE Kinder – unabhängig davon, welche Arbeitsverhältnisse die Eltern haben
  • zweites Kindergartenjahr – es ist erwiesen, dass das die Bildungschancen aller Kinder erhöht
  • ganzjähriger Kindergarten, keine Schließtage mehr
  • mehr Supportpersonal – Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Familienintensivbetreuer*innen für die Chancengleichheit der Kinder vor dem Schuleintritt
  • tägliche Öffnungszeiten bis mind. 18.00 Uhr – für ALLE Kindergärten, Kindergruppen, Kindertagesstätten
  • Bildungszeiten auch am Nachmittag anbieten – damit wir eine auf jedes Kind abgestimmte Einzelförderung umsetzen können
  • zeitgemäße, verpflichtende Fortbildungen für Pädagoginnen – im Bereich Entwicklungspsychologie, Naturwissenschaften, Digitalisierung etc.
  • sozial gestaffelte Elternbeiträge – die Last der Eltern wurde zwar durch bereits gesetzte Maßnahmen verringert, aber gerecht verteilt ist
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