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Politik - Villach
Unterwegs in Villachs Stadtteilen im Zuge seiner Infotour: Erwin Baumann
Unterwegs in Villachs Stadtteilen im Zuge seiner Infotour: Erwin Baumann © KK

FPÖ-Spitzenkandidat Baumann auf Infotour:

„Wir stemmen uns klar gegen 5G Aus­bau!“

Villach – Der Spitzenkandidat der Villacher Freiheitlichen Stadtrat Erwin Baumann hat mit dem Start seiner Infotour durch die Stadtteile den Gemeinderats-Wahlkampf eröffnet. Sein Sloagan "Nicht alles, aber vieles besser machen!" soll laut ihm aufzeigen, dass es noch einiges zu tun gibt in Villach.

 4 Minuten Lesezeit (482 Wörter)

Erwin Baumann startet mit seiner „Infotour durch alle Villacher Stadtteile“ in den Wahlkampf. Sein erklärtes Ziel, die Absolute und damit die SPÖ-dominierte Stadtregierung in Villach zu kippen. Er sieht sich als „Alternative“ für die Villacherinnen und Villacher und als „Garant für saubere und ehrliche Politik“.

Was die Villacher bewegt

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe absolvierte er Anfang September im Gasthof „Hopf“ in Magdalen. „Insgesamt wird es acht Info-Abende geben, bei denen die Bevölkerung an uns herantreten kann, um ihre Wünsche und Anregungen mitzuteilen“, so Baumann. „Etliche Themen liegen den Villacherinnen und Villachern am Herzen,“ schildert der Freiheitliche.

Corona-Regelungen oft schwammig

Besonders die Corona-Maßnahmen und die 5G-Thematik brennt den Villachern derzeit unter den Nägeln. „Die Menschen machen sich Sorgen, wie es in Coronazeiten weitergehen soll“, erläutert der Politiker. „Obwohl Kärntens Corona-Ampel auf grün ist, werden gelbe Maßnahmen umgesetzt“, beschreibt er. „Die Leute finden die Aussagen der Regierung sehr schwammig und sind unsicher, was noch auf uns zukommen könnte“, ergänzt Baumann. „Was an dem heutigen Tag gilt, kann am nächsten Tag wieder ganz anders aussehen.“ Er wünsche sich klare Aussagen und setzt sich für einen weiteren Ausbau des Home-Office ein.

Gegen die 5G-Technologie

Auch das Thema 5G Ausbau in Villach lässt die Bevölkerung nicht kalt. „Die Leute sehen den Ausbau sehr kritisch und sorgen sich“, so Baumann. „Auch ich stehe gemeinsam mit anderen Parteikollegen der 5G-Technologie kritisch gegenüber. Ich werde deswegen bei der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag gegen 5G einbringen“, verspricht der Spitzenkandidat.

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Einer Meinung: Vizebürgermeister Gernot Oberzaucher (Ferndorf), FPÖ Stadtrat Erwin Baumann (Villach), Gemeindevorstand Markus di Bernardo (Wernberg), Gemeindevorstand Christian Puschan (Finkenstein) und Gemeindevorstand Markus Kuntaritsch (Velden) wollen die 5G Sender stoppen.

Einer Meinung: Vizebürgermeister Gernot Oberzaucher (Ferndorf), FPÖ Stadtrat Erwin Baumann (Villach), Gemeindevorstand Markus di Bernardo (Wernberg), Gemeindevorstand Christian Puschan (Finkenstein) und Gemeindevorstand Markus Kuntaritsch (Velden) wollen die 5G Sender stoppen. - © KK

„… vieles besser“

„Nicht alles anders, aber vieles besser“ – mit diesem Slogan möchte Baumann die Bevölkerung von sich und seinen Zielen überzeugen. Er sieht zum Beispiel viel Potential beim Ausbau der FH Kärnten, Standort Villach. „Ich finde, dass weitere Studienrichtungen nach Villach geholt werden sollten, um die Jugend an den Villacher Raum zu binden“, sagt Baumann. Dadurch würden auch die heimischen Betriebe profitieren, die dann auf gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen könnten. „Zusätzlich wird dann natürlich auch das Wohnungsangebot ausgebaut“, versichert Baumann, der für das Wohnungsreferat verantwortlich ist.

Kostenersparnis durch Zusammenlegung

Weiteres Potential sieht Baumann in der Weiterentwicklung der Innenstadt. Diese soll für Betriebe noch attraktiver werden, um sich in Villach anzusiedeln. Viel Potential sieht er in einer „Zusammenlegung von Stadtmarketing, Villacher Kirchtags GmbH und Tourismusverband Villach, um schlankere und effizientere Strukturen im Personalbereich zu schaffen. Damit wären alle Entscheidungsträger, die bereits jetzt miteinander arbeiten, in einem Haus, was dem Steuerzahler einiges an Kosten ersparen würde“, ist sich Baumann sicher.

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