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Wirtschaft - Villach
Wilfried Hude, Rudolf Altersberger (von rechts), Lehrer Roman Lauchard (2. v. links) und Schüler*innen aus dem Gailtal, die den langen Weg nach Villach in Kauf nehmen, weil in Hermagor heuer keine Klasse zustande gekommen ist.
Wilfried Hude, Rudolf Altersberger (von rechts), Lehrer Roman Lauchard (2. v. links) und Schüler*innen aus dem Gailtal, die den langen Weg nach Villach in Kauf nehmen, weil in Hermagor heuer keine Klasse zustande gekommen ist. © Caritas

Ab jetzt in der MS Auen:

Caritas Schule Villach: Umzug nach mehr als einem Vierteljahrhundert

Villach – Die Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas in Villach hat in der Mittelschule Auen ein neues Zuhause gefunden. 158 Studierende werden hier in der Altenarbeit und Behindertenbegleitung ausgebildet.

 1 Minuten Lesezeit (219 Wörter) | Änderung am 16.09.2020 - 14.38 Uhr

Sie wollen in drei Jahren gut ausgebildet alte und kranke Menschen oder Menschen mit Behinderung pflegen und/oder betreuen: jene 54 Frauen und Männer, die seit 14. September 2020 in der Mittelschule Auen in Villach die Schulbank drücken. 54 neue Studierende zählt die Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) in Villach, die aus administrativen Gründen vom CHS („Centrum Humanberuflicher Schulen) in die MS Auen gezogen ist.

Wider den Fachkräftemangel

„Wir betreiben jetzt das 29. Jahr dislozierte Klassen in der Draustadt. Rund 700 Studierende haben in 28 Jahren die Schule erfolgreich absolviert und Jobs in Sozial- und Pflegeberufen in der Region bekommen. Das ist ein kräftiges Zeichen gegen den Fachkräftemangel“, sagt Schuldirektor Wilfried Hude. Im heurigen Schuljahr besuchen insgesamt 158 Studierende die Ausbildung zur Altenarbeit und Pflegeassistenz (fünf Klassen) und zur Behindertenbegleitung (drei Klassen).

„Ein herzliches Dankeschön an die Unterstützer*innen“

Bei einem coronabedingt kleinen Eröffnungsfest dankte Hude der Schulabteilung des Magistrats Villach und hier besonders Gernot Rubin für die Unterstützung bei der Suche nach dem neuen Schulstandort sowie Rudolf Altersberger als Qualitätsbeauftragten für die regionale Schulentwicklung der Bildungsdirektion Kärnten. „Auch er hat sich sehr dafür eingesetzt, dass wir jetzt hier in der Mittelschule Auen unterrichten können“, so Hude, der außerdem Schuldirektor Michael Heber für das Willkommen-Sein dankbar ist.

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