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Sport - Kärnten
v.l.n.r.: Magdalena Lobnig und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner
v.l.n.r.: Magdalena Lobnig und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner © Bundesheer/Gepa

Kollektion noch "unter Verschluss"

Ruder-Ass Magdalena Lobnig nahm Olympia-Kol­lektion ent­gegen

Rossauer-Kaserne – Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖOC-Präsident Karl Stoss nahmen in Wien die Olympic Team Austria-Kollektion für die aufs nächste Jahr verschobenen Olympischen und Paralympischen Spiele entgegen. Mit dabei war die 30-jährige Medaillen-Anwärterin Magdalena Lobnig aus Kärnten. 

 2 Minuten Lesezeit (353 Wörter)

Die 30-jährige Kärntnerin Magdalena Lobnig zählt zu den heißen Medaillen-Anwärterinnen bei den Olympischen Spielen in Tokyo. Auch sie war mit dabei, als Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖOC-Präsident Karl Stoss in Wien die Olympic Team Austria-Kollektion für die aufs nächste Jahr verschobenen Olympischen und Paralympischen Spiele entgegennahmen.

Mit dem dritten Platz der Ruder Weltmeisterschaft und dem zweiten Platz bei der Europameisterschaft 2018 hat die Soldatin des Heeressportzentrums bewiesen, dass sie zu den stärksten Ruderinnen der Welt zählt. Mit neuem Trainerteam bereitet sie sich intensiv, im Ruderzentrum Völkermarkt, auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr vor, mit dem Ziel eine Medaille für Österreich zu holen.

Tokio-Kollektion bleibt noch „unter Verschluss“

Die von Erima produzierte Ausstattung der Olympioniken lagert aus logistischen Gründen nun in der Heeresbekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge. Der Öffentlichkeit wird das Olympia-Outfit im Mai 2021 präsentiert. „Das ist kein symbolischer Akt, sondern ein Ausdruck der Wertschätzung“, betonte die Gastgeberin, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Wir sind dafür ausgerichtet, fachgerecht große Mengen an Bekleidung zu lagern. Und wir sind immer dann zur Stelle, wenn Not am Mann oder an der Frau ist.“

„Das IOC und die japanischen Veranstalter arbeiten mit Hochdruck daran, den 11.300 Sportlerinnen und Sportlern den olympischen Traum trotz Pandemie erfüllen zu können“, so ÖOC-Präsident Karl Stoss. Traditionell liegt der Anteil der Soldaten und Soldatinnen im Olympic Team Austria bei mindestens 50 Prozent. Nicht weniger als sechs der letzten 15 Olympia-Medaillen wurden von Angehörigen des Heeressportzentrums gewonnen.

„Vorfreude auf Tokio ist riesengroß“

Aktuell hat Österreich 38 Olympia- und 10 Paralympics-Quotenplätze sicher, darf mit 70 Olympia-Athleten und 30 Paralympics-Startern rechnen. Bereits zum 9. Mal tragen ÖOC und ÖPC den identen Team Austria-Look. „Unsere Vorfreude auf Tokio ist riesengroß. Wir bedanken uns beim Österreichischen Bundesheer für die fachgerechte Einlagerung“, führte Erima-Geschäftsführer Willy Grims aus.

Das Österreichische Bundesheer ist mit insgesamt 405 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten – darunter 238 Sommersportathleten – einer der größten Förderer des Sports.

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Die Ministerin und die Offiziellen des ÖOC und ÖPC mit den Sportlerinnen und Sportlern.

Die Ministerin und die Offiziellen des ÖOC und ÖPC mit den Sportlerinnen und Sportlern. - © Bundesheer/Gepa

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