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Corona-Ampel

Fix: Villach ist auf „Gelb“ gesetzt

Villach – Wie aus einer Pressemitteilung der Corona-Ampel Kommission der Bundesregierung hervorgeht, wird die Stadt Villach ab morgen, Freitag, in der Corona-Ampel auf Gelb gesetzt. Näherer Informationen folgen. 

 4 Minuten Lesezeit (533 Wörter) | Änderung am 17.09.2020 - 20.07 Uhr

„Ich nehme die Entscheidung, die primär auf einige positiv getestete Personen in einer Bundesschule zurückzuführen ist, zur Kenntnis“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Die Stadtregierung zieht nun alle Register der ihr zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur weiteren Eindämmung der Infektionen.“

Vor-Ort-Testung sofort veranlasst

Wie rasch die Stadt im Ernstfall reagiert, hat sich unter anderem im Sommer rund um Infektionsfälle in der (Nicht-) Kirchtagswoche und aktuell beim Covid19- Auftreten in der Bundesschule gezeigt: Bei Cluster-Verdachtsfällen veranlasst die Stadt sofort eine Vor-Ort-Testung. So werden am Montag alle Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen der Bundesschule durch das Rote Kreuz getestet. (Die zwei betroffenen Klassen werden am Freitag gesperrt, da die Schülerinnen und Schüler als Kategorie 1-Personen eingestuft werden. Ob dort Digital Learning stattfindet, entscheidet die Schule bzw. die Bildungsdirektion). Nicht erst seit dem Auftreten des Corona-Virus verfügt die Stadt Villach über einen kompetenten Krisenstab, der im Ernstfall einberufen wird und akut die geeigneten Entscheidungen trifft und Maßnahmen setzt. „Auch jetzt im Falle der weltweiten Pandemie tagt unser Koordinationsstab laufend, natürlich auch an den Wochenenden“, sagt Albel. Gesundheitsreferent Stadtrat Christian Pober ergänzt: „Sowohl in Präsenz als auch Online sind die Mitglieder ständig vernetzt und im aktuellen Austausch.“

Zusätzliche Mediziner und Sachbearbeiter

Die Mittel, welche Villach dem Virus entgegensetzt, ziehen sich über alle Arbeits- und Lebensbereiche. Fünf Amtsärztinnen und -ärzte sowie zwei zusätzliche Epidemie-Mediziner arbeiten eng mit kompetenten Sachbearbeiterinnen und -bearbeitern des Gesundheitsamtes zusammen. Zur eventuellen Abdeckung von Spitzen sind zusätzlich 20 interne Sachbearbeiterinnen und -bearbeiter jederzeit abrufbar. Sie werken über mobile Arbeitsplätze und modernster IT-Ausstattung und haben eine interne Contact-Tracing-Schulung absolviert. „Weil das Virus kein Wochenende kennt, stehen die Teams natürlich auf Abruf zur Verfügung“, schildert der Bürgermeister.

„Corona-Legal-Support-Team“

Um die Ergebnisse des Contact Tracings möglichst rasch in geeignete Bahnen lenken zu können, steht ein „Corona-Legal-Support-Team“ bereit. Albel: „Weiters haben wir vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrates zu COVID19-Beauftragten ausgebildet, die bei der Organisation von Eigenveranstaltungen ihr Corona-Wissen zur Sicherheit aller einbringen.“

Sicherheitskonzepte erarbeitet

Für die städtischen Veranstaltungsorte – Bambergsaal, CCV und Paracelsussaal – wurden Sicherheitskonzepte erarbeitet, deren Auflagen streng einzuhalten sind. „Covid 19-Maßnahmen und Besucherstromkonzepte gelten für alle Aktionen der Stadt, wie beispielsweise bei der Impfaktion, die Ende Oktober wieder startet“, ergänzt Gesundheitsstadtrat Christian Pober.

Stadt setzt auf Teleworking

Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrates bestmöglich zu schützen und auch die Dienstleistungen zu gewährleisten, setzt die Stadt auf Teleworking sowie auf die Teilung von Teams. Strenge Auflagen bei Dienstreisen, Mund-Nasen-Schutz, Hygiene und Abstandregeln sowie die Einführung von Online- Meetings sind selbstverständlich im Magistrat Villach. „Wir setzen stark auf Digitalisierung und haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits vor der Corona-Pandemie mit IT-Ausstattung versorgt“, berichtet Magistratsdirektor Christoph Herzeg.

Verdachtsfälle bei Durchreisenden werden einer geeigneten Unterkunft zugewiesen, sofern es keine eigene Unterbringungsmöglichkeit gibt. Worauf Albel und Pober außerdem großen Wert legen: „Wir haben breit angelegte Bewusstseinsarbeit auf allen unseren städtischen Medien und Plattformen geleistet und sind im ständigen Austausch und in Abstimmung mit den lokalen und überregionalen Behörden und Institutionen.“

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