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Kärnten wertet Elementarpädagogik auf

Super: Kärnten hat 18 neue Elementar­pädagoginnen

Kärnten – Den „Leitungslehrgang für Kindergarten- und Hortpädagogen/innen“ haben 18 Frauen beim IBB – Institut für Bildung und Beratung in Klagenfurt absolviert. Kürzlich wurden ihnen von  Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser die Zertifikate überreicht. Sie sind damit zur Ausübung einer Leitungsfunktion in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten oder einem Hort berechtigt.

 1 Minuten Lesezeit (207 Wörter) | Änderung am 18.09.2020 - 07.54 Uhr

Kaiser kündigte an, dass Kärnten bei der Aufwertung der Elementarpädagogik „vorpreschen“ werde. Wesentliche Neuerungen sollen sukzessive ab 2021/22 in großer logistischer Form im Kärntner Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz umgesetzt werden.

Beitragsfreie Kinderbetreuung ab Herbst 2022 geplant

Der Landeshauptmann gratulierte und dankte den Absolventinnen namens des Landes Kärnten. Er sagte, dass er sich auch mehr Männer in der Elementarpädagogik wünsche, derzeit würden schon einige Burschen die Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Klagenfurt besuchen. Dass das System Schwächen habe, verhehlte Kaiser nicht. Kärnten habe jedenfalls bereits entsprechende Schlussfolgerungen gezogen. „Über das Kinderstipendium wollen wir ab Herbst 2022 eine beitragsfreie Kinderbetreuung – 100 Prozent des durchschnittlichen Elternbeitrages – erreichen“, erklärte er.

Weniger Kinder pro Gruppe

Weiters solle die Kinderanzahl pro Kindergartengruppe sukzessive von 25 auf 20 gesenkt werden, um auch der pädagogischen Qualität mehr Raum zu geben. Als sichtbare Wertschätzung den Elementarpädagoginnen und -pädagogen gegenüber sollen diese lohnmäßig an das Gemeindebediensteten-Schema angepasst werden, kündigte Kaiser an. Begrüßt wurden die Anwesenden auch von IBB-Geschäftsführer Gerald Salzmann. Für die musikalische Umrahmung sorgte Erich Grascher am Keyboard. Der Leitungslehrgang am IBB dauerte ca. ein Jahr, die Absolventinnen haben 160 Unterrichtseinheiten berufsbegleitend besucht.

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