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Politik - Villach
Nach wie vor ist der Villacher Hauptplatz eine beliebte Begenungszone (c)
Nach wie vor ist der Villacher Hauptplatz eine beliebte Begenungszone (c) © 5min.at

Beteiligung bei Moria-Hilfe

Verantwortung Erde: „Nehmen wir uns das Motto ‚Villach lebt Vielfalt‘ zu Herzen“

Villach – Die Bewegung Verantwortung Erde ruft alle Gemeinderatsfraktionen zu einem Schulterschluss auf. Die Stadt Villach solle sich anderen Gemeinden und Städten anschließen und einen „sicheren Platz“ für Geflüchtete aus den Elendslagern in Griechenland schaffen. Ein Antrag dazu soll in der Gemeinderatssitzung am 25. September eingebracht werden.

 1 Minuten Lesezeit (194 Wörter)

Die Bewegung Verantwortung Erde plädiert, dass sich Villach aktiv an der Hilfe für die Menschen, die aus dem überfüllten, provisorischen Lager in Moria fliehen mussten, einsetzt. „Das Ziel ist als ersten Schritt die Bundesregierung dazu zu bewegen, obdachlose Geflüchtete aus den Lagern in Österreich aufzunehmen“, heißt es in einer aktuellen Presseaussendung. Vordringlich wird hier die Aufnahme von Minderjährigen oder Familien mit Kindern angestrebt. Verantwortung Erde schlägt vor, in Villach 10 Familien, oder ungefähr 40 Menschen aufzunehmen. 

„Menschen aus der Not befreien“

„Villach kann es sich leisten, einen Teil der Menschen aus ihrer Not zu befreien und dadurch einen Beitrag zu einer überregionalen Lösung zu leisten. Wir wollen nicht auf bessere Zeiten warten, und weiter dem Sterben und der Unmenschlichkeit an den EU-Außengrenzen tatenlos zusehen“, so Gemeinderat Sascha Jabali (Verantwortung Erde). Die Bewegung hofft auf einen möglichst breiten Konsens im Gemeinderat.

„Villach lebt Vielfalt“

„Nehmen wir uns das Motto „Villach lebt Vielfalt“ wirklich zu Herzen. Eine Beteiligung an der Linderung dieser Notsituation würde dem weltoffenen und verantwortungsvollen Bild Villachs entsprechen, das wir uns wünschen und viele Politiker*innen gerne skizzieren.“ so Jabali abschließend.

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