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Wirtschaft - Kärnten
© Pixabay

Kärnten optimiert Sammelsystem:

Künftig einheit­liche Samm­lung von Kunst­stoff und Metall

Kärnten – Bis spätestens Mitte 2021 sollen Kunststoff- und Metallverpackungen von Haushalten einheitlich kärntenweit im gelben Sack bzw. in der gelben Tonne gesammelt und ab Haus entsorgt werden.

 3 Minuten Lesezeit (410 Wörter)

Pünktlich zum World Cleanup Day präsentierte Umweltreferentin LR.in Sara Schaar am Freitag, dem 18. September 2020, gemeinsam mit Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger das künftig für Kärnten geplante einheitliche Sammelkonzept im Bereich von Kunststoff- und Metallverpackungen.

„Neues Sammelsystem erzielt gute Quote“

„Mein Dank gilt den Kärntner Abfallwirtschaftsverbänden, die dies einstimmig beschlossen haben. Diese Entscheidung trifft den Leitgedanken des Landes Kärnten im Abfallwirtschaftsbereich“, so Schaar. Derzeit erreicht Kärnten die von der EU geforderten Sammelquoten in allen Bereichen, außer beim Kunststoff. „Durch das neue Sammelsystem wird nicht nur eine gute Kunststoff-, sondern auch eine gute Metallrückführungsquote erzielt. Dies trägt zur Erreichung der EU-Vorgaben auch im Bereich von Kunststoffverpackungen bei“, erklärte Schaar.

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v.l.n.r.: Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, LR.in Sara Schaar, Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger

v.l.n.r.: Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, LR.in Sara Schaar, Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger - © Büro LR.in Schaar

Konzept wird kärntenweit umgesetzt

Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz begrüßt die Initiative des Landes Kärntens: „In der Landeshauptstadt werden bereits Metallverpackungen im gelben Sack bzw. in der gelben Tonne mitgesammelt. Dies wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen und ist auch für die Stadt ein kosteneffizientes System. Es ist löblich, dass das Land Kärnten dieses Konzept nun kärntenweit umsetzen möchte.“

„Problem der Müllinseln wird reduziert“

Auch Lendorfs Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger zeigt sich im Namen des Kärntner Gemeindebundes erfreut: „Durch die Sammlung von Kunststoff- und Metallverpackungen sowie Papier ab Haus wird zudem das Problem der Müllinseln reduziert. Dort soll künftig nur mehr Glas entsorgt werden. Auch das achtlose Wegwerfen von Müll in der freien Landschaft (Littering) wird durch das neue Sammelsystem reduziert. All das führt zu einer Entlastung der Kärntner Gemeinden, es entsteht eine Kostenoptimierung.“

„Ressourcen schonen durch Recycling“

Umweltlandesrätin Schaar hob auch den ressourcenschonenden Umgang durch Recycling bzw. Mehrweg im Rahmen der Abfallbewirtschaftung hervor. „Ziel ist es, so viel wie möglich Rückläufe bei zukünftigen Pfandsystemen zu erreichen und darüber hinaus eine höchst mögliche Recyclingfähigkeit bei Nicht-Pfandsystemen zu erzielen, um wertvolle Rohstoffe solange wie möglich im Kreislauf zu halten. Eine verpflichtende Mehrwegquote bzw. ein Pfand auf Kunststoffgetränkeflaschen ist zu befürworten. Was ökologisch Sinn macht, muss billiger werden. Was die Umwelt belastet, muss teurer werden“, so Schaar. Sie ruft auch zu einem bewussteren Umgang mit Abfällen und Müll auf.

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