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Fall landet vor Gericht

Covid-19: Mögliche Infizierte hustete absichtlich Polizisten an

St. Veit an der Glan – Kommenden Donnerstag landet ein "Corona-Fall" vor Gericht. Einer Frau aus St. Veit wird vorgeworfen, Polizeibeamte absichtlich angehustet zu haben, obwohl sie sich Tage zuvor in einem Gebiet befunden hatte, das von Corona besonders stark betroffen war. Außerdem soll sie gegen ein Betretungs- und Annäherungsverbot verstoßen haben. 

 1 Minuten Lesezeit (172 Wörter) | Änderung am 19.09.2020 - 10.07 Uhr

Wie das Landesgericht Klagenfurt kürzlich mitteilte, wird einer Erwachsenen zur Last gelegt, am 24. März 2020 in St. Veit an der Glan wissentlich Handlungen begangen zu haben, die geeignet waren, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren anzeigepflichtige Krankheit (Covid-19) unter Menschen herbeizuführen. Die Frau soll sich in einem von Corona besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben. Innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr kam es zu einer Auseinandersetzung mit Polizeibeamten.

Frau hustete Polizeibeamte an

Die Frau soll laut Anklageschrift demonstrativ in die Richtung der Polizisten gehustet haben. Diese standen dabei maximal einen Meter von der Frau entfernt. Desweiteren soll sich die Angeklagte geweigert haben, sich aus einem Schutzbereich infolge des ausgesprochenen Betretungs- und Annäherungsverbotes zu entfernen.

„Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheit“

Angeklagt ist einerseits das Vergehen des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie das Vergehen der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheit nach dem §§ 178 StGB. § 178 StGB sieht eine Strafdrohung von drei Jahren Freiheitsstrafe vor. Der Prozess findet kommenden Donnerstag, 24. September, am Landesgericht Klagenfurt statt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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