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© Fotolia/Kzenon

„Pflege mit Matura“:

Pilotprojekt ge­startet: 27 Villacher Schüler als Pioniere

Villach – Kärnten ist von Anfang an mit dabei beim Pilotprojekt „Pflege mit Matura“: Erstmals ist es möglich, eine allgemeine Ausbildung mit Matura zu machen und zeitgleich die Schule als Pflegefachkraft abzuschließen.

 2 Minuten Lesezeit (294 Wörter) | Änderung am 19.09.2020 - 15.50 Uhr

In Kooperation mit der GuK (Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Landes Kärnten) ist die Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP) der Diakonie de La Tour mit der ersten Klasse in die neue Pflegeausbildungsära gestartet. Für Gesundheitsreferentin Beate Prettner steht fest: „Mit dieser neuen Ausbildungsform schließen wir eine Lücke, die es bislang in der Pflegeausbildung gegeben hat.“

Pilotklasse gut ausgelastet

Mit 27 Schülern ist die Pilotklasse mehr als gut ausgelastet. „Es ist erfreulich, dass wir trotz einer kurzen Vorbereitungszeit einen so hohen Zulauf haben“, zeigt sich der Rektor der Diakonie, Hubert Stotter, zufrieden. „Es ist eine attraktive Schule für alle, die sich für berufliche Tätigkeiten im Sozial- und Pflegebereich interessieren. Mit Matura und der Ausbildung zur Pflegefachassistenz stehen nach Abschluss viele Wege offen“, so Stotter.

Vorerst für sieben Jahre

Genehmigt wurde der Schulversuch seitens des Bildungsministeriums für vorerst sieben Jahre: „In dieser Zeit schaffen wir drei Durchgänge. Wir hoffen, dass spätestens nach der siebenjährigen Pilotphase, besser früher, diese Ausbildungsschiene in den öffentlichen Schulbereich implementiert wird. Das wäre ein wichtiger Beitrag, ja, das Herzstück, einer Pflegeausbildungsoffensive, die Österreich bundesweit benötigt“, appelliert Kaiser.

Beim Schulstartgottesdienst dabei waren auch die Pflegdirektorin des LKH Villach, Christine Schaller-Maitz und LAbg. Waltraud Rohrer. Für Letztere sei es „oberstes Ziel, diese Schulform möglichst rasch aus dem Projektstatus ins Regelschulwesen auch an öffentlichen Schulen überzuführen.“

„Ein innovativer Einstieg in den Pflegebereich“

Wie die Direktorin der GuK-Schulen Kärnten, Beate Wanke, betont, sei der Schulversuch „ein innovativer Einstieg in den Pflegebereich, der mithelfen wird, noch mehr Jugendlichen einen Andockpunkt für den Pflegeberuf zu bieten.“ Finanziert wird der Schulversuch vom Bildungsministerium und dem Land Kärnten. Bildungsabteilung und Gesundheitsabteilung machen dabei halbe-halbe.

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