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Leute - Villach
© KK

Dank an die Nachbarn:

„Ich dachte mein Linus (4) stirbt in meinen Armen“

Villach – Ein Horror-Szenario erlebte Kerstin aus Landskron vergangene Woche. Ihr vierjähriger Sohn Linus verschluckte beim Spielen einen kleinen Gegenstand und bekam keine Luft mehr. Ihre Nachbarn eilten der verzweifelten Mutter zur Hilfe. Sie möchte nun Danke sagen. 

 2 Minuten Lesezeit (260 Wörter) | Änderung am 20.09.2020 - 18.29 Uhr

,,,Es ging alles so schnell“, erzählt Kerstin. Ihr Sohn und ihre neunjährige Tochter spielten gemeinsam, als sich der kleine Linus plötzlich einen Glasigel in den Mund steckte. Er wollte so verhindern, dass seine Schwester ihn bekommt. „Plötzlich schrie meine Tochter ganz laut, dass Linus keine Luft bekommen würde. Ich bin natürlich sofort hingerannt“, schildert die Mutter. Dort fand sie ihren Sohn der nach Luft schnappte.

Tochter und Mutter schrien um Hilfe

„Ich habe alles versucht um den Igel herauszubekommen, aber nichts hat geholfen“, erklärt Kerstin. Sie wusste sich nicht anders zu helfen und begann zu schreien. „Ich habe nur noch gerufen ‚Mein Sohn stirbt'“. Auch die Schwester des Kleinen rief im Garten um Hilfe. Die Nachbarn aus dem ersten Stock hörten die Hilfeschreie der beiden. Sie eilten Kerstin sofort zu Hilfe.

„Ohne meine Nachbarn hätte ich es nicht geschafft“

„Die nette Dame hat die Rettung gerufen. Ich habe so gezittert, dass ich nicht mal tippen konnte. Ihr Mann nahm meinen Linus und versuchte ihn zu beruhigen“, erzählt Kerstin, der der Schock noch in den Knochen steckt. Der Nachbar legte Linus in die stabile Seitenlage und ein paar Minuten später fiel der Glasigel heraus. „Ohne meine Nachbarn hätte ich das nicht geschafft“, so die Mutter. „Ich dachte, mein Sohn stirbt in meinen Händen“. Sie möchte sich auf diesem Wege bei ihren Nachbarn bedanken. „Danke für die schnelle Hilfe und auch für den Beistand“.

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Der kleine Linus wurde gerettet. - © KK

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