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Aktuell - Klagenfurt
Heute und morgen müssen sich vier mutmaßliche Drogendealer dem Richter am Klagenfurter Landesgericht stellen.
Heute und morgen müssen sich vier mutmaßliche Drogendealer dem Richter am Klagenfurter Landesgericht stellen. © 5min.at

Vier Personen angeklagt

Drogen­geschäfte vom Gefängnis aus koordiniert: Prozess in Klagenfurt

Klagenfurt – Am heutigen Montag, dem 21. September und morgen, Dienstag, müssen sich zwei Frauen und zwei Männer wegen Suchtgifthandels am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Drahtzieher des Drogenrings soll vom Gefängnis aus die Drogengeschäfte koordiniert haben. Mehrere der Angeklagten bekannten sich heute bereits schuldig.

 1 Minuten Lesezeit (198 Wörter)

Insgesamt sechs Kilogramm Heroin, Kokain und Cannabis aus Slowenien soll die Drogenbande in Kärnten weiterverkauft haben, wie der ORF Kärnten berichtet. Im Jänner flogen die Drogengeschäfte der Bande auf, nachdem die Polizei die Erst- und den Zweitangeklagten beobachtet hatten. Mithilfe der beiden anderen Angeklagten sollen sie Dorgen aus Slowenien in Kärnten verkauft haben. Der Drahtzieher der Bande und Zweitangeklagte im Prozess in Klagenfurt, ein 31-jähriger Slowene, soll die Drogengeschäfte vom Gefängnis aus kooridiert haben.

Mehrere Angeklagte bekannten sich schuldig

Die 24-jährige Erstangeklagte bekannte sich beim heutigen Prozess in Klagenfurt für schuldig. Wie der ORF Kärnten berichtet, erklärte die Verteidigung, dass die 24-Jährige vom mutmaßlichen Drahtzieher der Drogenbande massiv unter Druck gesetzt worden war. Der Viertangeklagte, der 20-jährige Bruder der Erstangeklagten, bekannte sich ebenfalls schuldig. Auch die Drittangeklagte, eine Freundin des mutmaßlichen Drahtziehers, erklärte beim heutigen Prozess, sie „fühle sich schuldig“. Der mutmaßliche Drahtzieher soll am heutigen Montagnachmittag noch weiter befragt werden.

Prozess wird morgen fortgeführt

Am morgigen Dienstag wird der Prozess am Landesgericht Klagenfurt fortgeführt. Weitere Zeugen sollen befragt werden. Für die Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

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