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Vorsichtsmaßnahmen werden getroffen

Covid-19: Berufsfeuerwehr bekämpft das Feuer ab jetzt mit Masken

Klagenfurt – Das Dienstsystem der Blauröcke wird auf fixe Dienstgruppen umgestellt, damit es zu keiner Vermischung der Feuerwehrleute kommt. Speziell im Einsatz wird auf Abstandsregeln und MN-Schutz geachtet.

 1 Minuten Lesezeit (174 Wörter)

Die Berufsfeuerwehr ist eine tragende Säule für die Sicherheit in der Landeshauptstadt. Aufgrund der aktuellen Lage wird das Dienstsystem der BF Klagenfurt vom „Poolsystem“ auf das sogenannte „Corona System“ umgestellt. Es gibt vier fix besetzte Dienstgruppen. Zwei Dienstgruppen versehen gemeinsam einen 24-Stunden-Dienst. Nach zwei Wochen wird gewechselt. Die jeweiligen freien Dienstschichten haben Bereitschaftsdienst und sind im Einsatzfall kurzfristig einsatzbereit. So kommt es zu keiner Vermischung der Dienstgruppen.

„Wir sind vorbereitet“

Im Dienst achten die Feuerwehrleute darauf, den direkten Kontakt untereinander zu vermeiden. Im Einsatz ist jeder mit einem Mund-Nasen-Schutz und Schutzbekleidung ausgerüstet. Bei Verdachtsfällen wird auch noch der Atemschutz getragen. Bei gemeinsamen Einsätzen mit den Freiwilligen Feuerwehren wird auf die notwendigen Abstandsregeln geachtet. Der Dienstwechsel in der Früh erfolgt so, dass es zu keiner Durchmischung oder Kontakt der beiden Dienstgruppen kommt.

„Wir sind auf die aktuell gestellten Anforderungen vorbereitet. Die Pensionierungen machen jetzt aber eine Personalanpassung bei der Berufsfeuerwehr notwendig. Damit kann den Empfehlungen der Forplan-Studie entsprochen und das System aufrechterhalten werden“, erklärt Feuerwehrreferent Stadtrat Christian Scheider.

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