fbpx

Zum Thema:

09.10.2020 - 13:04Kärntens Wirtschaft: 100 Jahre der Zukunft entgegen07.10.2020 - 17:06Köfer fordert „Kärnten Card“-Er­mäßigung für be­einträch­tigte Menschen06.10.2020 - 19:25WKK veran­staltete erst­mals Online-Jung­unter­nehmer­tag04.10.2020 - 08:46Team Kärnten-Chef für Ver­schiebung der Feier­lich­keiten
Wirtschaft - Kärnten
© Montage: Pixabay

"Verhalten jedes einzelnen ist entscheidend"

Derzeit kein Grund für Vor­ver­legung der Sperr­stunde in Kärnten

Kärnten – In den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg wird die Sperrstunde auf 22 Uhr vorverlegt. Das Land Kärnten sieht dafür derzeit keine Notwendigkeit.

 2 Minuten Lesezeit (293 Wörter)

In den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg wird die Sperrstunde auf 22 Uhr vorverlegt und setzt damit die Gastro-Branche massiv unter Druck, heißt es seitens der Wirtschaftskammer. Denn vor allem Abend- und Nachtgastronomen erwirtschaften den Großteil ihrer Umsätze nach 22 Uhr. Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser versicherte bereits am Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz, dass es aufgrund der niedrigen Infektionszahlen in Kärnten aktuell keinen Grund für eine Vorverlegung der Sperrstunde gibt. WK-Fachgruppenobmann Stefan Sternad betont: „Solche Maßnahmen zu beschließen, steht bei uns außer Diskussion“, so WK-Fachgruppenobmann Stefan Sternad. Hier setzte man auf ein diszipliniertes Einhalten der Covid-19-Maßnahmen.

Sternad: „Verhalten jedes einzelnen ist entscheidend“

Doch Sternad weiß: „Entscheidend ist, dass sich alle Beteiligten an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten – und zwar zu jeder Uhrzeit.“ Deshalb lautet sein Appell an die Gäste: „Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die Infektionszahlen so gering als möglich bleiben. Funktionieren kann das nur, wenn wir uns alle an die Covid-19-Maßnahmen halten.“ Das Verhalten jedes einzelnen werde entscheidend dafür sein, wie erfolgreich die Betriebe – auch in anderen Branchen – in den kommenden Wochen und Monaten wirtschaften werden können.

Köfer: „Gastronomiebetriebe bereits zur Genüge belastet“

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer habe ebenso kein Verständnis für eine Vorverlegung der Sperrstunde: „Unser Bundesland darf dem Vorgehen […] keinesfalls folgen. Die Vorverlegung der Sperrstunde wäre ein schwerer Schlag für die gesamte Branche.“ Wie Köfer ausdrücklich betont, seien die Gastronomiebetriebe bereits zur Genüge belastet: „Schon die Maskenpflicht sorgt bei vielen Betrieben für Umsatzeinbußen und Gästeschwund. Die Unternehmen sind dadurch schwer gebeutelt […].“

ANZEIGE
Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer - © Team Kärnten

Kommentare laden
ANZEIGE