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3,4 Millionen Euro Investition

Feld am See soll hochwasser­sicher werden

Feld am See – Die Bauarbeiten sollen baldigst beginnen und Projekt soll bis 2024 fertig gestellt sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Das Projekt wurde in der gestrigen  Regierungssitzung beschlossen. 

 3 Minuten Lesezeit (386 Wörter) | Änderung am 23.09.2020 - 07.18 Uhr

Die Gemeinde Feld am See hatte in der Vergangenheit wiederholt mit Hochwasserereignissen und deren Folgen zu kämpfen. Die bisherigen Verbauungsmaßnahmen, die bereits 1984/85 errichtet und bei den Unwettern 2019 massiv in Mitleidenschaft gezogen wurden, entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. In der Regierungssitzung heute, Dienstag, wurden die erforderlichen Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen zur Minimierung des bestehenden Gefahrenpotentiales in Feld am See durch den Hoferbergbach beschlossen.

40 Millionen Euro für den Hochwasserschutz

Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner: „Der Schutz von Menschen und Infrastruktur hat für mich oberste Priorität, deswegen fließen allein heuer in Kärnten 40 Millionen Euro in Maßnahmen für Hochwasserschutz und Wildbach- und Lawinenverbauung. Im Ortskern von Feld am See befinden sich insgesamt 20 private Wohn- und Nebengebäude, ein Hotel mit Personalhaus und ein Café sowie zwei öffentliche Gebäude und touristische Sporteinrichtungen (Bikeparcours und Tennisanlage) in den Wildbachgefahrenzonen. Unser Ziel ist es, den dicht besiedelten Ortsbereich von Feld am See sowie die B 98 – Millstätter Straße vor Vermurungen und Hochwässer durch Geschiebebewirtschaftungen und die Errichtung von hochwassertauglichen Abflussprofilen im Unterlaufgerinne nachhaltig zu schützen und damit auch das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu erhöhen.“

Große Schäden werden verhindert

Im Bereich der Querung mit der B98 Millstätter Straße werden ein geschlossener Stahlbetonrahmen und eine Gemeindestraßenbrücke beim Mirnockweg errichtet. „Dadurch können künftige Hochwässer schadlos unter der B98 und durch das Ortsgebiet von Feld am See abfließen“, betont Straßenbaureferent LR Martin Gruber, aus dessen Referat das Projekt daher finanziell unterstützt wird. „In Kärnten haben in den letzten Jahren mehrere Unwetter massive Schäden an der Straßen- und Wegeinfrastruktur angerichtet, was mit sehr hohen Kosten und Verlusten für Land, Gemeinden und Anrainer verbunden war. Mit Projekten wie in Feld am See können wir präventiv dazu beitragen, solche Schäden an Straßen und Siedlungen zu verhindern“, so Gruber.

So wird das Projekt finanziert

Die Projektkosten belaufen sich insgesamt auf 3,4 Millionen Euro, die Finanzierung teilt sich wie folgt auf: Bund 62 Prozent (2,108.000 Euro), Land Kärnten 20 Prozent (680.000 Euro), Landesstraßenverwaltung fünf Prozent (170.000 Euro) und SWVB Gegendtal-Ossiacher See 13 Prozent (442.000 Euro). Mit der Realisierung der Maßnahmen soll nach Vorliegen aller Genehmigungen noch heuer baldigst begonnen werden. Die Fertigstellung soll im Jahr 2024 erfolgen.

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